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Die Wümme ist ein Nebenfluss der Weser und fließt durch die Bundesländer Niedersachsen und Bremen. Dabei erstreckt sie sich von der Quelle bis zur Mündung auf einer Länge von 108 km.
Die Wümme entspringt am Wilseder Berg in der Lüneburger Heide und fließt durch naturbelassene Regionen. Ab Scheeßel zweigt der Scheeßel-Everinghausener-Kanal von der Wümme ab. Dieser vereinigt sich bei Everinghausen - kurz bevor die Wümme die Autobahn A 1 unterquert - wieder mit dem Hauptgewässer.
Die Wümme selbst fließt von Scheeßel nach Rotenburg (Wümme), wo sie die Rodau und die Wiedau aufnimmt. Hinter Rotenburg (Wümme) durchfließt die Wümme Moor- und Marschengebiete (Wümmewiesen, Fischerhude, Hollerland).
Kurz vor Ottersberg (ab Dodenberg) bildet die Wümme ein Binnendelta aus. Dieses Delta wird hauptsächlich vom Nord-, Mittel- und Südarm gebildet. Im Gegensatz zu einem "normalen" Flussdelta mündet das Wümme-Delta aber nicht in ein Meer oder ein anderes großes Gewässer, sondern die einzelnen Flussarme vereinigen sich an der Landesgrenze zu Bremen wieder zu einem einzigen Gewässer. Nachdem die Wümme einige Kilometer über Bremer Stadt- bzw. Landesgebiet geflossen ist, bildet sie vom Zufluss der Wörpe bei Lilienthal (Niedersachsen) bis zu Zusammenfluss mit der Hamme zwischen dem Bremer Stadtteil Blockland und Ritterhude (Niedersachsen) die nördliche Landesgrenze Bremens.
Bei der "Hochzeit" (Zusammenfluss) mit der Hamme verlieren beide Flüsse ihren Namen und es entsteht die Lesum. Diese mündet dann nach 10 Flusskilometern in die Weser.
Wichtige Nebengewässer der Wümme:
An der Wümme liegen:

