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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Wien, der Bundeshauptstadt von Österreich, weiteres siehe Wien (Begriffsklärung)
| Landeswappen | |
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| Basisdaten | |
| Landeshauptstadt: | Wien |
| ISO 3166-2: | AT-9 |
| Kraftfahrzeugkennzeichen: | W |
| Gemeindekennzahl: | 90101 - 92301 |
| Postleitzahl: | 1010 - 1230 |
| Vorwahl: | 01 |
| Homepage: | www.wien.gv.at |
| Karte: Wien in Österreich | |
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| Politik | |
| Bürgermeister | Michael Häupl (SPÖ) |
| Regierende Partei | SPÖ |
| Sitzverteilung im Gemeinderat (100 Sitze): |
SPÖ 52 FPÖ 21 ÖVP 16 Grüne 11 |
| letzte Wahl: | 25. März 2001 |
| nächste Wahl: | 2006 |
| Bevölkerung | |
| Einwohner: | 1.627.173 (März 2004) mit Vororten ca. 2.000.000 |
| - Rang: | 1. von 9 |
| Bevölkerungsdichte: | 3.736 Einwohner/km² |
| Geografie | |
| Fläche: | 414,90 km² |
| - davon Land: | 395,51 km² (95,33 %) |
| - davon Wasser: | 19,39 km² (4,67 %) |
| - Rang: | 9. von 9 |
| Geografische Lage: | 48°07' - 48°19' n. Br. 16°11' - 16°34' ö. L. |
| Ausdehnung: | Nord-Süd: 22,4 km West-Ost: 29,2 km |
| Höchster Punkt: | 543 m (Hermannskogel) |
| Tiefster Punkt: | 151 m (Lobau) |
| Verwaltungsgliederung | |
| Bezirke: | 1 Statutarstadt 23 Bezirke |
| Gemeinden: | 1 |
| - davon Städte: | 1 |
| - davon Marktgemeinden: | 0 |
| Karte: Wien und Gemeindebezirke | |
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Die Stadt Wien ist die Hauptstadt und zugleich ein Bundesland der Republik Österreich.
Wien liegt an beiden Seiten der Donau, 40 km vor der Grenze zur Slowakei und der slowakischen Hauptstadt Bratislava, und an der Wien. Wahrzeichen von Wien ist der Stephansdom, Sitz des Erzbischofs von Wien.
Wien ist Sitz verschiedener internationaler Organisationen wie der OPEC und der internationalen Atombehörde IAEA, sowie dritte UNO-Stadt. Die Innenstadt von Wien wird von der UNESCO zum Weltkulturerbe gezählt.
Wien besteht aus 23 Bezirken (siehe Wiener Gemeindebezirke).
| Inhaltsverzeichnis |
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen:
weitere Sehenswürdigkeiten:
Siehe auch: U-Bahn Stationen mit Sehenswürdigkeiten
siehe Geschichte Wiens
Wien ist Sitz der Erzdiözese Wien mit ihrem amtierenden Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.
Die Religionszugehörigkeit der Wiener Wohnbevölkerung setzt sich laut Volkszählung 2001 wie folgt zusammen:
| römisch-katholisch | 49,2 % |
| Ohne Bekenntnis: | 25,6 % |
| Muslimisch: | 7,8 % |
| Orthodox | 6,0 % |
| Evangelisch: | 4,7 % |
| Sonstige beziehungsweise keine Angabe: | 6,7 % |
Kunst und Kultur können in Wien im Bereich von Theater, Oper oder auch Bildender Kunst auf eine lange Tradition zurückblicken. Neben dem Burgtheater das zusammen mit seiner Zweitbühne Akademietheater als eines der wichtigsten Schauspielhäuser des deutschen Sprachraums gilt, bieten auch noch das Volks- sowie das Theater in der Josefstadt Kunstgenuss. Daneben gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Bühnen, die den Großen in puncto Qualität zuweilen um nichts nachstehen und sich oft moderneren, experimentellen Stücken oder dem Kabarett und der Kleinkunst verschrieben haben. Auch Opernfreunde kommen in Wien auf ihre Kosten: Die Staatsoper und die Volksoper bieten für jeden Geschmack etwas, wobei sich letztere besonders der typisch wienerischen Operette verpflichtet fühlt. Konzerte mit klassischer Musik finden unter anderem im bekannten Großen Saal des Wiener Musikvereins und im Wiener Konzerthaus statt. Das Theater an der Wien tat sich in den letzten Jahren durch Musical-Uraufführungen hervor, weltweit am erfolgreichsten: "Elisabeth".
Siehe auch: ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater, Haus der Musik
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In der Hofburg sind das Sisi-Museum, die Kaiserappartements und die Silberkammer zu besichtigen, gleich gegenüber der Hofburg befindet sich das Kunsthistorische Museum das über eine Vielzahl von Gemälden alter Meister verfügt, und das Naturhistorische Museum.
Daran schließt das Museumsquartier an, ein in den 1990er Jahren in den ehemaligen K&K Hofstallungen errichteter Museumskomplex. Dieser beherbergt das Museum moderner Kunst - Stiftung Ludwig, das Leopold-Museum das hauptsächlich Werke des Wiener Secessionismus, der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus zeigt, mehrere Hallen mit wechselnden Ausstellungen, sowie das Tanzquartier Wien. Das Palais Liechtenstein zeigt eine der weltweit größten privaten Kunstsammlungen. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl anderer Museen, vom Heeresgeschichtlichen Museum über das Technische Museum bis hin zum Wiener Uhrenmuseum. Nicht zu vergessen sind die Wiener Bezirksmuseen, die einen Einblick in die Geschichte des Bezirks geben.
In Wien finden sich Bauwerke aller Stilepochen der Architektur, von der romanischen Ruprechtskirche über die barocke Karlskirche und die Bauten des Klassizismus bis zur Moderne. Der Jugendstil hat ebenfalls seine Spuren in Wien hinterlassen: Die Secession, die Stadtbahnstation Karlsplatz und die Kirche am Steinhof von Otto Wagner zählen zu den weltweit bekanntesten Bauten dieser Epoche.
Eine der beliebtesten Touristenattraktionen stellt das "Hundertwasserhaus" des phantastischen Realisten Friedensreich Hundertwasser dar, das als Gegenmodell zur nüchternen modernen Architektur
gedacht ist. Ebenfalls von Hundertwasser gestaltet wurde die Müllverbrennungsanlage Spittelau im Norden Wiens. In den neuerrichteten
Stadtteilen nördlich der Donau rund um die UNO-City findet sich schließlich auch
moderne Architektur. In den letzten Jahren vollzieht die Stadt eine Kombination aus moderner Architektur mit alten Gebäuden und
Wohbau, wie unter anderem die Revitalisierung der Gasometer 2001,
welche weltweites mediales Interesse nach Wien zog.
Zwischen Michaeler- und Josefsplatz liegt die Spanische Hofreitschule. Hier sind die Reitkünste der Hohen Schule zu sehen. Im Bereich des österreichischen Volkstanzes ist der Wiener Kathreintanz die bedeutendste Veranstaltung.
12 Donaubrücken verbinden das Stadtgebiet, das durch Donau und Donaukanal geteilt wird.
Wien hat ein großes Netz öffentlicher Verkehrsmittel:
Die Wiener öffentlichen Verkehrsmittel sind mit Bahn- und Buslinien im Umland bis etwa 50 km im Verkehrsverbund Ost-Region zusammengefasst. In Wien gibt es auch zwei Parkeisenbahnen und zwar die Liliputbahn Prater im Wiener Prater und die Donauparkbahn im Donaupark.
Historisch bedingt (alle Verkehrsverbindungen orientierten sich nach der Haupt- und Residenzstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie) hat Wien mehrere Kopfbahnhöfe:
und die Durchgangsbahnhöfe
Daneben gibt es noch viele kleinere Bahnhöfe, die vor allem für den Personennahverkehr bedeutsam sind.
Zur Bündelung des Fernverkehrs ist ein Tunnel von der Westbahn zur Südbahn ("Wildschweintunnel", da unter dem Lainzer Tiergarten verlaufend) im Bau. Etwas westlich des heutigen Südbahnhofs ist der Bahnhof Wien-Europa Mitte (sic!) in Planung, wodurch Wien erstmals einen Hauptbahnhof erhalten wird.
Wie die Bahnlinien verlassen auch die alten Fernstraßen (später Bundesstraßen) sternförmig die Stadt. Teilweise sind sie immer noch nach den Fernzielen benannt (Prager Straße, Brünner Straße, Triester Straße, Linzer Straße).
Gleiches gilt auch für die Autobahnen: A1 Westautobahn, A22 Donauuferautobahn, A4 Ostautobahn und A2 Südautobahn verlassen die Stadt
radial.
Eine ringförmige Verbindung im Süden zwischen A2, A4 und A22 bildet die A23 Wiener Südosttangente, zu deren Entlastung derzeit die S1 Wiener Südumfahrung gebaut wird. Diese soll östlich der Donau eine Fortsetzung in einem Autobahnring finden; die zur Verbindung notwendige Querung der Lobau und damit des Nationalparks
Donau-Auen ist derzeit aus ökologischen Gründen umstritten.
West- und Südautobahn sind durch die außerhalb des Wiener Stadtgebietes verlaufende A21 Wiener Außenringautobahn mit einander verbunden.
Südöstlich von Wien befindet sich der internationale Flughafen Wien-Schwechat. Im Jahr 2003 wurden über 197.000 Flugbewegungen abgewickelt; 12,8 Millionen Passagiere frequentierten den Flughafen.
Durch den Rhein-Main-Donau-Kanal ist Wien durch eine Wasserstraße sowohl mit dem Hafen Rotterdam und den deutschen Industriegebieten als auch mit den Ländern Osteuropas bis zum Schwarzen Meer verbunden. Der geplante Donau-Oder-Kanal ist unvollendet geblieben.
In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich zunächst im "Bermuda-Dreieck" rund um die Ruprechtskirche eine rege Beislszene, die sich in den folgenden Jahren ausdehnte. Mit der Schließung des alten allgemeinen Krankenhauses wurde ein großes Areal frei, in dem sich einige Uni-Institute, Geschäfte und Lokale ansiedelten und auch für eine Belebung der umliegenden Bezirke sorgten. In den 1990er Jahren schließlich wurde die Sanierung des Gürtels in Angriff genommen, sodass sich etliche In-Lokale auf der ehemaligen Bordellmeile mit Tendenz zur Verslummung ansiedelten. Einen weiteren Schwerpunkt des Nachtlebens bildet im Sommer die Copa Cagrana auf der Donauinsel bei der Reichsbrücke mit zahlreichen Open-Air-Lokalen. Auch beim Donaukanal entstand in den letzten Sommern ein wichtiger Schwerpunkt für Nachtschwärmer. Ebenfalls eine seit einigen Jahren neu belebte Gegend ist das Freihausviertel im vierten Bezirk, das nicht nur abends sondern auch untertags gut frequentiert ist unter anderem auch wegen seiner Nähe zum Naschmarkt.
Eine weitere Besonderheit der Wiener Kultur stellt das Wiener Kaffeehaus dar, in dem neben einer Vielzahl von Kaffeespezialitäten auch kleine Speisen serviert werden. Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, während ihres Besuchs stundenlang die meist reichlich vorhandenen Zeitungen zu lesen. Neben vielen modernen chromblitzenden Espressi existieren noch einige "echte" Wiener Kaffeehäuser, die den ursprünglichen Charme dieser Institution bewahrt haben.
Wien besitzt viele unterschiedliche Parkanlagen und ist mit eine der grünsten Städte der Welt. Die bekanntesten Wiener Parks und Grünanlagen sind der Stadtpark, die zu der Hofburg gehörenden Burggarten und Volksgarten, der Schloßpark vom Schloss Belvedere mit dem botanischen Garten, der Donaupark, der Schönbrunner Schlosspark, der Prater, der Augarten, der Rathauspark, der Lainzer Tiergarten, der Resselpark, der Votivpark, der Kurpark Oberlaa, der Auer-Welsbach-Park und der Türkenschanzpark, Laaer-Berg mit dem Böhmischen Prater und die Ausläufer des Wienerwaldes, die bis in die Außenbezirke reichen.
siehe Wiener Küche
UNO, IAEA, OPEC, OSZE, UNIDO, ...
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