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Die Berliner Gesellschaft Urania wurde 1888 gegründet mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum zugänglich zu machen.
Wilhelm Foerster, der Direktor der damaligen Universitätssternwarte von Berlin entwickelte schon früh ganz im Sinne Alexander von Humboldts, den Gedanken, in Berlin eine Einrichtung zu schaffen, die nur dem Vermitteln von Fachwissen an ein Laienpublikum dienen sollte. Ein willkommener Anlass, diese Bemühungen zu intensivieren, war der Umzug des Astronomen Max Wilhelm Meyer nach Berlin. Dieser hatte in Wien schon in dieser Richtung gewirkt und unter anderem ein „naturwissenschaftliches Theaterstück“ mit dem Titel Bilder aus der Sternenwelt aufgeführt. Die Gründung der Einrichtung war auch ganz im Sinne Meyers und durch das Ansehen und den Einfluss Wilhelm Foersters konnten prominente Geldgeber (u. a. Werner von Siemens) gewonnen werden. In der Folge konnte dann schon 1888 die Urania gegründet werden, die nach einer der neun Musen benannt wurde. Neben einem Theatergebäude und einem physikalischen Kabinett gehörte auch eine Sternwarte zu den Errungenschaften der Gesellschaft.


