Tiefsee-U-Boote dienen Forschungszwecken und können
wesentlich tiefer tauchen als militärische U-Boote. Meist sind sie um einen kugelförmigen Druckkörper herum konstruiert, haben
Batteriebetrieb und können sich nicht besonders schnell fortbewegen. Ihre Tiefensteuerung erfolgt oft durch vertikale
Schraubenantriebe.
Touristen-U-Boote werden verwendet, um die Unterwasserwelt für Touristen zu erschließen. Sie besitzen
große Panoramafenster und können daher nicht sehr tief tauchen (nur wenige Meter). Meist werden sie in der Nähe von Riffen
eingesetzt.
Unbemannte U-Boote (auch Tauchroboter)
dienen vor allem zur Forschung und sind meist mit Kameras, oft auch mit Greifarmen ausgestattet. Sie können extrem tief tauchen
und sind wesentlich kleiner als bemannte U-Boote, da sie keinen Sauerstoffvorrat und keine Passagiere transportieren müssen.
Literatur
David Miller: Deutsche U-Boote bis 1945. Ein umfassender Überblick, Motorbuch Verlag Stuttgart 2000, Gebundene
Ausgabe, 192 Seiten, ISBN
3-72767-134-3
Lothar-Günther Buchheim: U-Boot Krieg, Piper, München 1997, Gebundene Ausgabe, ISBN 3-49204-043-8
Florian Lipsky und Stefan Lipsky: Faszination U-Boot. Museums- Unterseeboote aus aller Welt, Koehlers Verlag 2000,
Gebundene Ausgabe, 143 Seiten, ISBN
3-78220-792-0
Eckard Wetzel: U 995 - Das U-Boot von Laboe/Der Typ VIIC - Entwicklung und Technik/Der U-Boot-Krieg 1939-1945,
Motorbuch Verlag Pietsch, Gebundene Ausgabe, 160 Seiten, ISBN 3-61302-425-X
Klaus Herold: Der Kieler Brandtaucher/Wilhelm Bauers erstes Tauchboot - Ergebnisse einer Nachforschung., Verlag
Bernard & Graefe, Bonn 1993, Broschur, 157 Seiten, 39 Abbildungen, ISBN 3-7637-5918-2