U-Boot
Für andere Bedeutungen siehe U-Boot
(Begriffsklärung).
Das deutsche U-Boot U 16 des Ersten Weltkriegs
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Ein U-Boot (kurz für Unterseeboot; im Militärjargon Uboot ohne Bindestrich) ist ein Boot, das für die
Unterwasserfahrt gebaut wurde. Moderne große U-Boote, die eine Größe von bis zu 35.000 Tonnen haben können, werden auch U-Schiffe
genannt.
Mit dem Begriff U-Boot bezeichnet man speziell militärische Unterwassereinheiten. Zivile U-Boote, kommerziell oder für
die Forschung, werden meist Tauchboote genannt. Auch die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz gekommenen U-Boote werden offiziell als
Tauchboote bezeichnet, da sie hauptsächlich aufgetaucht zum Einsatz kamen und während der Unterwasserfahrt wenig leistungsfähig
waren.
Geschichte
(siehe auch U-Boot-Krieg)
- 1405 entwirft der Nürnberger Kriegsbaumeister Konrad Kyeser in seinem Werk Bellifortis einen Tauchanzug.
- 1515 entwirft Leonardo da
Vinci ein Ein-Mann-Tauchboot
- 1604 beschreibt Magnus Pegel in einem Buch die Grundgedanken für den Bau eines Tauchbootes.
- 1620 baut der niederländische Erfinder Cornelis Jacobszoon Drebbel das erste manövrierbare Unterwasserfahrzeug.
- 1691 baut der französische Physiker Denis Papin (Professor an der Philipps-Universität Marburg) im Auftrag des Landgrafen von Hessen ein Tauchboot (1692: Versuch fehlgeschlagen).
- 1772 Steinhuder Meer,
Deutschland, das erste U-Boot wird getestet; es trägt den Namen Hecht.
- 1776 baut der Amerikaner David Bushnell die "Turtle" ("Seeschildkröte"),
eine Konstruktion aus Eisen und Eichenholz. Sie gilt als erstes Unterwasserfahrzeug. Als Antrieb dienen zwei über Handkurbeln
betriebene Schrauben.
- 1799 beschreibt der Bergmeister Joseph von Baader eine Konstruktion
für ein Zwei-Mann-U-Boot.
- 1801 entwirft der Amerikaner Robert
Fulton die "Nautilus". Sie besitzt einen Handkurbelantrieb auf eine Schraube, Ruder zur Seiten- und Tiefensteuerung
sowie ein Druckluftsystem zur Versorgung der dreiköpfigen Besatzung mit Atemluft. Die "Nautilus" erregt die Aufmerksamkeit
Napoleons, gilt aber schließlich für militärische Einsätze
als zu langsam.
- 1850 lässt der bayrische Artillerie-Unteroffizier Wilhelm Bauer das erste in
Deutschland gebaute U-Boot, den so genannten "Brandtaucher", zu Wasser. Der
Entwurf wird unter enormen Kostendruck gebaut, daher wurde sowohl auf Tauchzellen wie auch auf verschiebbare Trimmgewichte
verzichtet. Der Tauchvorgang soll durch das Fluten von Wasser in das Boot erfolgen. Beim ersten Tauchversuch am 1. Februar 1851
in der Kieler Innenförde verschiebt sich der Ballast nach achtern, das
Wasser fließt ebenfalls ins Heck, und weil das Boot schon zu schwer war, sinkt es. Weiteres Wasser dringt durch die Nähte der
Außenhaut und das Einstiegsluk, und das Boot sinkt auf ca. 20 Meter Wassertiefe. Die Besatzung wartet in dem auf dem Grund
liegenden Boot, bis der Innendruck so groß wie der Außendruck ist, dann lässt sich das Einstiegsluk öffnen, und die drei Männer,
unter ihnen Wilhelm Bauer selbst, können an die Oberfläche auftauchen, wo sie gerettet wurden.
Schließlich wurde der Brandtaucher erst 1887 geborgen, nach verschiedenen Museums-Stationen hat das älteste erhaltene Tauchboot
der Welt nun seine Heimat im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden. Ein Modell steht im Deutschen Museum für Technik im München.
- 1864 werden während des amerikanischen Bürgerkrieges mehrere handgetriebene U-Boote gebaut, u.a. die "C.S.S. H. L. Hunley". Diese gilt als das erste U-Boot, welches ein gegnerisches Schiff versenkte,
nämlich die "U.S.S Housatonic" (am 17.
Febr. 1864). Bei dieser Aktion geht das U-Boot mitsamt seiner neunköpfigen Besatzung verloren. Am 4. Mai 1995 wird die Hunley
gefunden und geborgen.
- 1914-1918 wurden im Ersten Weltkrieg U-Boote erstmals im größeren Umfang zu Handels- oder
militärischen Zwecken eingesetzt; vor allem bei der kaiserlichen deutschen Marine, aber auch bei der britischen Marine.
Zahlreiche Schiffe wurden durch U-Boot-Angriffe versenkt. Besonderes Aufsehen erregte die Versenkung des britischen
Passagierdampfers Lusitania am 7. Mai 1915. Es wird bis heute angenommen, dass die zahlreichen dabei ums
Leben gekommenen amerikanischen Passagiere ein Grund für den späteren Kriegseintritt der USA
waren.
- 1939-1945 versenkten deutsche U-Boote im Zweiten Weltkrieg mehr als 2.800 alliierte Schiffe. Die Verbesserung des Sonar und die Dechiffrierung des deutschen Funkcodes brachten 1942 die Wende: Die U-Boote wurden gejagt. Von den 40.000 Mann der U-Boot-Truppe starben bis zum Ende des Krieges
28.000 Mann.
- 1954 (21. Januar) läuft das erste
atomgetriebene U-Boot, die USS Nautilus (SSN-571),
in den USA vom Stapel.
- 1958 (3. August) passiert die USS Nautilus (SSN-571) als wahrscheinlich erstes
Wasserfahrzeug bei einer Tauchfahrt unter der Arktis den geographischen Nordpol.
- 1963 (10. April) zerbricht die USS Thresher bei einen Tieftauchversuch im
Atlantik in sechs Teile. Es wird vermutet, dass eine Hochdruckleitung platzte und
so ein unkontrollierter Wassereinbruch erfolgte.
- 1968 (8. März) ereignet sich an Bord
des sowjetischen U-Boots K-129 eine Explosion, worauf das U-Boot sinkt. 98 Mannschaftsmitglieder finden den Tod. Dies war
der Auftakt zum Jennifer-Projekt, dem geheimen Versuch der CIA, ein U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen.
- 1968 (im Mai) verschwindet die USS
Scorpion bei einer Fahrt von Gibraltar nach Norfolk nahe der Azoren. Es gibt verschiedene Spekulationen,
was passiert sein mag, beginnend bei einer Kollision bis hin zu einem unkontrolliert losgelaufenen Torpedo. Die Aufzeichnungen
des Kurses zeigen, dass letzteres der Wahrheit vermutlich am nächsten kommt.
- 1982 2. Mai Der argentinische Kreuzer
Belgrano wird im Falklandkrieg durch einen Torpedo des britischen U-Boots HMS
Conqueror versenkt.
- 2000 (12. August) sinkt das russische
U-Boot Kursk (K-141) infolge Explosionen eigener Torpedos mit
seiner gesamten, 118 Mann starken Besatzung.
Technik
U-Boote unterscheiden sich durch einige Besonderheiten von gewöhnlichen Schiffen: Sie schweben im Wasser. Ihre gesamte Masse
ist gleich der des verdrängten Wassers (Verdrängungsmasse) (siehe auch Archimedisches Prinzip).
Dieser Zustand wird allerdings nie genau erreicht. Einerseits wirken sich selbst kleinste Unterschiede zwischen der
U-Boot-Masse und der des verdrängten Wassers aus. Andererseits verändert sich die Dichte des umgebenden Wassers laufend durch
Wasseraustausch. Das U-Boot hat also immer eine Tendenz zu steigen oder zu fallen, wenn auch nur sehr langsam. Da diese Tendenzen
aber in der Regel sehr gering sind, kann das U-Boot durch dynamischen Auftrieb mit
Hilfe der waagrechten Tiefenruder
seine Tiefe beibehalten oder verändern. Dies funktioniert allerdings nur, wenn das Boot wenigstens ganz langsame Fahrt macht.
Schiffsrumpf
Die ersten U-Boote waren "Einhüllenboote", bei denen die Tauchzellen innerhalb des Druckkörpers angebracht waren. Da die
Zellen mit dem Außenwasser in Verbindung standen, mussten auch sie druckfest gebaut werden bzw. entsprechende Pumpen vorhanden
sein.
Aus dem Streben nach guter Seetauglichkeit bei Überwasserfahrt entstand das "Zweihüllenboot", bei dem die zunächst
bootsähnlichen Tauchzellen um den zylindrischen Druckkörper herumgelegt wurden. Das Boot erhält damit eine zweite Hülle. Da diese
im Tauchzustand innen wie außen unter gleichem Druck steht, braucht sie nicht besonders stark zu sein. Den durch
Brennstoffverbrauch bedingten Gewichtsveränderungen begegnet man dadurch, dass das Treiböl in nicht druckfesten, unten offenen
Bunkern auf Seewasser schwimmend gefahren wird.
Mit der nach bzw. während des Zweiten Weltkrieges zunehmenden technischen Entwicklung verschwand nach und nach der
Überwasseraspekt des U-Bootes. Das Zweihüllenboot erhielt zunächst eine hydrodynamisch saubere, geglättete Form, und
amerikanische Entwicklungen rund um das Versuchs-U-Boot Albacore führten schließlich zur heute überwiegend gebauten Tropfenform.
Die Druckkörper moderner militärischer U-Boote halten normalerweise einem Wasserdruck von 600 Meter stand (zum Beispiel
Bild:Los Angeles Klasse). In Anbetracht
der Größe der Ozeane bedeutet dies, dass sie eigentlich nur knapp unter der
Wasseroberfläche operieren können. Einige sowjetische Atom-U-Boote besitzen
Druckkörper aus Titan und sind in der Lage, ca. 900 Meter tief zu
tauchen. U-Schiffe des Typs Alfa kommen angeblich sogar unter 1.200 Meter.
Spezielle zivile Tiefsee-U-Boote sowie Bathyscaphen sind in der Lage, jeden Punkt des Meeresbodens zu erreichen.
Bei modernen Booten werden die Einbauten, etwa Mannschaftsunterkünfte, Kommandozentrale, Antrieb usw. zunehmend akustisch
entkoppelt, d.h., mit passiver und aktiver Dämpfung und Zwischenträgern am Rumpf aufgehängt bzw. angebracht. Mehrere
traditionelle Schiffsschrauben wurden durch eine einzige vielflügelige Sichelschraube bzw. eine Propeller-Düse ersetzt. Ziel ist eine weitergehende Minimierung der Schallemission an das
umgebende Wasser und die Lautlosigkeit des Bootes, wodurch es quasi "unsichtbar" wird (vergl. Stealth). Berichte über direkt-magnetische Antriebe ("Raupen" bzw. MHD-ähnliche Technik) dürften allerdings eher
der Belletristik zuzuordnen sein.
Steuerung
U-Boot Kontrollraum der USS Muskallunge (SS 262)
U-Boote müssen in drei Dimensionen manövrieren können.
- Tauch- und Regelzellen: Tanks, die zur Gewichtserhöhung beim Tauchen mit Wasser und zum Auftauchen mit Luft gefüllt
werden. Die Tauchzellen übernehmen dabei die Hauptlast, die verschiedenen Regelzellen dienen zur genaueren Abstimmung und
Trimmung im getauchten Zustand. Das Füllen der Auftriebszellen mit Luft wird
anblasen (oder ausblasen)genannt.
- Untertriebszellen: Aufgabe dieser besonderen Tauchzellen ist es, das Gewicht des U-Bootes so schnell wie möglich zu
vergrössern, um schnellere Alarmtauchzeiten zu erreichen. Diese betrugen bei Kampfbooten im Zweiten Weltkrieg teilweise weniger
als 30 Sekunden. Da die Untertriebszellen keinem großen Wasserdruck ausgesetzt werden konnten, mussten sie, nachdem das Boot
unter der Wasseroberfläche verschwand, wieder angeblasen werden. In modernen Atom-U-Booten findet diese Technologie keine
Verwendung mehr, da sie in der Regel nur einmal während ihres Einsatzes tauchen müssen und erst nach Monaten wieder auftauchen.
Sie benötigen daher zum Tauchen teilweise mehrere Minuten.
- Tiefenruder: Sie übernehmen die Feinabstimmung im getauchten Zustand. Die Anordnung der vorderen Tiefenruder variiert
bei modernen U-Booten sehr stark. Am Turm angebrachte Tiefenruder sind nicht in der Lage, den Tauchvorgang zu unterstützen, und
erschweren das Auftauchen in vereistem Wasser. Kleine U-Boote haben manchmal eine dynamische Tiefensteuerung, d.h., sie steuern
nur mit Tiefenrudern. Diese Technik wird vor allem bei unbemannten U-Booten und im Modellbau verwendet.
Antrieb
Maschinenraum in einem deutschen U-Boot (um 1919)
Gewöhnliche Schiffsaggregate (Dieselmotoren, Gasturbinen) sind Verbrennungsmotoren und
benötigen Luftsauerstoff für den Verbrennungsvorgang. Da im getauchten Zustand keine Luft zur Verfügung steht, kommen
luftunabhängige Antriebe zur Anwendung.
- Dampfantrieb: Experimente mit einem chemikalienbasierenden bzw. nur für den Überwasserantrieb gedachten Dampfantrieb
beim sog. Flotten-U-Boot auf Kolbenmotor bzw. Turbinenbasis. Er wurde als
Irrweg bald aufgegeben, findet sich allerdings in abgewandelter Form bis heute beim Torpedo.
- Petroleumantrieb: Erster Versuch, das U-Boot anders als durch Handantrieb zu betreiben. Im ersten Weltkrieg fuhren
einige U-Boote mit Petroleummotoren.
- Elektroantrieb mit Batterie: geeignet für kleine U-Boote, beispielsweise Forschungs-U-Boote und Tauchertransportmittel, aber auch
für Roboter und Torpedos. Bis zur Entwicklung der dieselelektrischen Antriebe der einzig brauchbare Antrieb.
- Dieselelektrischer Antrieb:
Dieselmotoren werden bei Überwasserfahrt zum Antrieb und zum Aufladen von Akkumulatorenbatterien verwendet. Im getauchten Zustand fährt das U-Boot mit Elektromotoren,
die aus den Batterien gespeist werden. Mit dem Schnorchel kann das U-Boot den
Dieselmotor auch unter Wasser benutzen. Der Dieselmotor ist heute bei kleinen und mittleren Booten der am meisten verwendete
Antrieb.
- Walter-Antrieb/hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid: Während des Zweiten Weltkriegs gab es auf deutscher Seite Versuche mit einem
außenluftunabhängigen Turbinenantrieb auf der Basis von hochkonzentriertem Wasserstoffperoxid als Sauerstofflieferant. Es handelt
sich um die sog. Walter-U-Boote, benannt nach ihrem Konstrukteur
Hellmuth Walter. Als Vorteile waren längere Tauchzeiten und
wesentlich größere Unterwassergeschwindigkeit zu nennen. Der Antrieb wurde nicht in die Serienproduktion übernommen; wesentliche
Ergebnisse der Bootsentwicklung, etwa die glatte Rumpfform, kamen allerdings noch im Krieg zum Einsatz und beinflußten merklich
sämtliche Nachkriegsentwicklungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Großbritannien die Forschung am Walter-Antrieb fort, auf Grund der Gefährlichkeit der
verwendeten Chemikalien und des hohen Treibstoffverbrauchs wurde dieser extrem leistungsfähige Antrieb jedoch bald aufgegeben.
Ein Fehler im Wasserstoffperoxid-Antrieb eines Torpedos soll zum Untergang des russischen U-Bootes Kursk geführt haben.
- Kreislauf-Diesel-Antrieb: Der Dieselmotor (bzw. ein anderer Verbrennungsmotor) wird mit einen Sauerstofflieferanten
(etwa Flüssig-Sauerstoff / LOX oder Wasserstoffperoxid) unter Wasser betrieben. Die Verbrennungsgase werden gewaschen und der
fehlende Sauerstoff vor der erneuten Verbrennung wieder zugesetzt. Eine Entwicklung, die während des Zweiten Weltkrieges begann
und später im unten aufgeführten Stirling-Motor einen vorläufigen Höhepunkt fand.
- Nuklearantrieb: Hier werden als Hauptantriebsmaschinen Dampfturbinen eingesetzt. Der Dampf wird wiederum von einem
Atomreaktor erzeugt. Für Manöverfahrten kann oft auch ein elektrisch
betriebener Hilfsantrieb auf die Schraubenwelle gekoppelt werden. Hilfsdampfturbinen erzeugen über Generatoren Strom, die
wiederum der Versorgung der elektrotechnischen Einrichtungen dient. Da durch Elektrolyse auch Sauerstoff aus dem Meerwasser gewonnen werden kann, können U-Boote mit Nuklearantrieb
monatelang unter Wasser bleiben.
- Stirling-Motor: In einigen U-Booten der schwedischen Marine
kommen außenluftunabhängige, ihr Abgas gegen den Seedruck nach außen ausstoßende Stirlingmotoren zum Einsatz, die durch besondere
Laufruhe die Geräuschtarnung verbessern.
- MESMA-Antrieb: eine französische Entwicklung stellt dieser Kreislaufdampfturbinenantrieb dar. Der eigentliche
Dampfkreislauf ist vom Ethanol-Verbrennungskreislauf analog der großen Kessel-Turbinen-Schiffsantriebe getrennt.
Flüssigsauerstoff (LOX) ersetzt das frühere Wasserstoffperoxid der Walter-Antriebe, die Turbine wirkt nicht mehr direkt auf die
Schraubenwelle, ein Generator sorgt für die akustische Entkoppelung.
- Brennstoffzellen: Die Entwicklung dieser Technologie
begann bereits gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Das Interesse, Brennstoffzellen für U-Boote zu benutzen, ist also wesentlich
älter als das der Automobilindustrie. Heute stellt diese Antriebsform wohl die fortschrittlichste dar. Sowohl die Unabhängigkeit
vom Luftsauerstoff als auch ein Minimum an beweglichen Teilen (die Geräusche verursachen) und die geringe Betriebstemperatur
entsprechen den Anforderungen an moderne militärische U-Boote. Derzeit ist mit U31 ein von NSWE und HDW
entwickeltes und gebautes U-Boot mit Brennstoffzellenantrieb im aktiven Dienst. U 31 ist ein U-Boot vom Typ U 212a.
Militärische U-Boote
russisches Patrouillen-U-Boot in Dänemark
Viele Staaten besitzen militärische U-Boote, genaue Daten über die Zahlen sind jedoch
oft geheim.
Die Stärke von U-Booten gegenüber Überwasserschiffen liegt darin, dass sie versteckt operieren und nur schwer entdeckt werden
können.
Da U-Boote nicht optisch erfassbar sind, weil das Meer in größeren Tiefen dunkel ist und Radar unter Wasser nicht funktioniert, können sie auf größere Entfernungen nur akustisch lokalisiert werden, auf kurze Entfernungen auch durch die Erwärmung des Wassers durch den Antrieb oder
eine Verzerrung des Magnetfeldes durch die Stahlhülle.
Deshalb wird bei der Konstruktion besonders darauf geachtet, dass ein U-Boot so leise wie möglich ist. Dies wird durch einen
stromlinienförmigen Bootskörper und speziell geformte Schiffsschrauben ermöglicht.
Sensoren
Periskop auf einem U-Boot
Für die Überwasserfahrt haben U-Boote heute Radar.
Zur Orientierung kann, wenn das U-Boot knapp unter der Wasseroberfläche schwimmt, ein Periskop ausgefahren werden, mit dem die Umgebung über Wasser erkundet werden kann.
Unter Wasser kann ein U-Boot andere Schiffe nur akustisch lokalisieren. Dies kann passiv über Hydrophone
(Unterwassermikrophone) oder aktiv über Sonar geschehen, wobei das U-Boot seine Position
mit dem Sonar selbst verrät.
Passive Sonaranlagen können auch an mehreren hundert Meter langen Kabeln hinter dem U-Boot hergezogen werden (Schleppsonar).
Dies vergrößert die Reichweite der Hydrophone erheblich, da durch den Abstand zum Antrieb des U-Bootes die Störgeräusche
reduziert werden.
Ortungsschutz
Passiver Lokalisationsschutz
U-Boot-Bunker an der Adria in Albanien
Grundsätzlich gilt, dass ein U-Boot um so schwerer zu lokalisieren ist, je kleiner und leiser es ist. Dieselelektrisch
betriebene U-Boote haben deswegen im getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich teureren Atom-U-Booten. Der
Hauptvorteil von Atom-U-Booten sind ihre Ausdauer und Geschwindigkeit. Hohe Geschwindigkeiten verringern allerdings die
Sensorenreichweite erheblich und vergrößern den Geräuschpegel. Zusätzlich verursacht die hohe Temperatur des Reaktors zahlreiche
Probleme. Bei modernen Kernreaktoren kann bei geringer Leistungsabgabe die Kühlung allein durch Konvektion bewerkstelligt werden. Ansonsten sind Kühlwasserpumpen notwendig, welche Geräusche erzeugen, die sich
über den Schiffskörper bis ins Wasser fortpflanzen und dort zu lokalisieren sind. Die Abwärme aus dem Kühlwasser von
Kernreaktoren ist sogar durch Satelliten zu orten. Eine weitere Möglichkeit, die Eigengeräusche eines U-Bootes zu dämpfen,
besteht darin, alle Maschinen auf einer freischwingenden, gummigelagerten Plattform aufzubauen, um so die Geräuschübertragung auf
den restlichen Schiffskörper zu vermindern. Speziell geformte Propeller sorgen
für eine Minimierung von Kavitationsgeräuschen.
Neben der Dämpfung der Eigengeräusche kommen auch Maßnahmen zum Einsatz, welche die Ortung durch feindliches Sonar erschweren sollen. So dämpft eine Opanin-Hülle, eine ca. 4 mm dicke Gummibeschichtung, die
Schallrückstrahlung im Frequenzband zwischen 10 und 18 kHz bis auf 15%. Die Wirkung des Schutzmittels ist dabei stark abhängig
von Salzgehalt, Luftgehalt und Temperatur des Wassers.
Aktiver Ortungschutz, aktive Gegenmaßnahmen
Ein Schutzmittel besteht im Ausstoßen von Täuschkörpern ("Bolden"). Ein Täuschkörper ist
ein Auftriebskörper, der Kalziumhydrid (CaH2) enthält und vom U-Boot ausgestoßen werden kann. Er schwebt im Wasser und
erzeugt dabei Wasserstoffblasen,
CaH2 + 2 H2O = Ca(OH)2 + 2 H2
die für die Sonarortung ein Scheinziel vortäuschen sollen, hinter dem das gefährdete U-Boot ablaufen kann. Ein anderes Mittel ist
das Ausstoßen oder Nachschleppen von Tauschkörpern, die die Geräusche des U-Boote bzw. dessen Antriebs imitieren und so
herannahende Torpedos in die Irre führen sollen.
Gegen fliegende U-Boot-Jäger sind zwischenzeitlich torpedorohrgestartete Flugkörper in der Entwicklung bzw. im Einsatz, analog
etwa zur früheren Flak. Über den möglichen zukünftigen Einsatz von "intelligenten" Torpedos
als weitreichende Minen, als selbstlaufende Störkörper, als Minenräum-, Kommunikations- bzw. Aufklärungsmittel kann ebenso nur
spekuliert werden wie über den Einsatz raketengetriebener "Kavitationsblasentorpedos" auch gegen gegnerische Torpedos.
Anmerkung
Anmerkung zu häufig beschriebenen Manövern / "Irrer Iwan" (vgl. Jagd auf Roter
Oktober von Tom Clancy) und "Nimitz Class" von Patrick Robinson:
Russischen Käpitänen wird nachgesagt, dass sie (zumindest früher bzw. fiktional) ein Manöver durchführten, bei dem das U-Boot
mit voller Geschwindigkeit auf den zielsuchenden Torpedo zuläuft statt wie üblich von ihm weg. Die Verkürzung der
Torpedolaufstrecke könnte bei diesem Manöver im günstigsten Falle zum Einschlag des Torpedos mit inaktiven Zünder führen
(Sicherheitslaufstrecke); auch wäre primär wohl der eher "unempfindliche" Bug des Bootes betroffen. Ein möglicher
schallschluckender Effekt des kompletten Rumpfes vor dem Maschinenraum bzw. der Schraube könnte weiter den Suchkopf des Torpedos
verwirren, insbesondere, falls das Bootssonar bzw. Störkörper als Gegenmaßnahme eingesetzt werden. Man kann aber davon ausgehen,
dass dieses Manöver bei modernen Torpedos (z.B. Mark (MK) 48 ADCAP oder Spearfish) nicht (mehr) zum Erfolg führen.
Mit dem ebenfalls beschriebenen und oft verwechselten Wendemanöver "Irrer Iwan" horcht im selben Buch der russische Kapitän
nach Booten im eigenen Kielwasser.
Kommunikation
Die Kommunikation mit getauchten U-Booten ist sehr problematisch. Ausschließlich die Supermächte verfügen über die
Technologie, wenige Daten zwischen U-Booten und Flugzeugen über große Entfernungen auszutauschen, indem beide sehr lange Antennen
hinter sich herziehen. Um große Datenmengen auszutauschen, sind U-Boote gezwungen, sich der Wasseroberfläche zu nähern und sie
mit konventionellen Antennenmasten zu durchdringen. Dies wiederum erleichtert ihre Ortbarkeit. Versuche, das
Kommunikationsproblem durch satellitengestütze Laser zu lösen, wurden wahrscheinlich nach dem Ende des kalten Krieges aufgegeben. Mit einem getauchten U-Boot zu kommunizieren ist fast
unmöglich, da nur extrem langwellige Radiosignale das Wasser durchdringen können. Die USA
benutzen extrem leistungsstarke Längstwellensender mit Frequenzen um 20 kHz, um Nachrichten an getauchte Boote
auszusenden. Die Datenrate ist extrem gering. Es können nur einige Zeichen pro
Stunde übertragen werden. Meistens wird das U-Boot dadurch zum Abrufen von Nachrichten vom Satelliten aufgefordert. Längere Nachrichten an ein U-Boot
werden auf einen Satelliten gespeichert und heruntergeladen (in Sekundenschnelle!), wenn das Boot knapp unter der
Meeresoberfläche einen Antennendraht hinter sich herzieht. Ansonsten gibt es für ein getauchtes U-Boot noch die Möglichkeit, eine
Funkboje mit der gespeicherten Nachricht aufsteigen zu lassen, die dann zum Beispiel an einen Satelliten gesendet wird. Das ist
das übliche Verfahren bei Notsituationen, in denen das Boot auf den Meeresgrund gesunken ist und Hilfe von außen benötigt
wird.
Über sehr kurze Entfernungen können akustische Unterwassertelefone (Gertrude)
zum Einsatz kommen. Außerdem lassen sich Informationen durch Sonar in Form von Morse-Nachrichten austauschen. Bei zivilen Tauchbooten bietet es sich oft an, auf eine Kabelverbindung
zurückzugreifen.
Bewaffnung
Torpedos sind die bekannteste Waffe militärischer U-Boote. Aus den Torpedorohren
moderner U-Boote können aber auch Flugkörper gestartet werden. Das gängigste Prinzip hierbei ist es, einen Flugkörper, der auch
von Überwasserschiffen gestartet werden kann, in einen zylindrischen Container zu verstauen. Dieser Container verlässt das U-Boot
auf die gleiche Art und Weise wie ein Torpedo und durchstößt die Wasseroberfläche; danach gibt er den Flugkörper frei. Solche
Flugkörper werden überwiegend gegen Schiffe eingesetzt. Es gibt aber auch Flugkörper (z.B. die amerikanische Asroc), die einen Torpedo mit sich führen, der gegen
gegnerische U-Boote eingesetzt werden kann. Hierdurch werden wesentlich größere Reichweiten erreicht, als wenn das gegnerische
U-Boot direkt mit Torpedos beschossen würde.
Auch Marschflugkörper gegen Landziele können aus Torpedorohren gestartet werden. Allerdings werden sie überwiegend aus
senkrechten Startschächten abgefeuert, um die Anzahl der mitgeführten Torpedos nicht reduzieren zu müssen.
Ballistische Flugkörper werden grundsätzlich aus senkrechten Schächten
gestartet, da sie wesentlich größere Durchmesser als Torpedos haben.
Überwasserbewaffnung haben moderne U-Boote nicht oder kaum (verschiedene Flugabwehr-Raketenstarter z.B. zum Einbau in den Turm
existieren), da sie ausschließlich unter der Wasseroberfläche operieren. Die Tatsache, dass sich U-Boote fast nicht gegen
U-Jagd-Hubschrauber und -Flugzeuge (siehe ASW)
verteidigen können, bedingt die Entwicklung von Flugabwehrwaffen, die von getauchten U-Booten aus einsetzbar sind. Einsatzbereite
Technologien sind aber nicht bekannt.
Rettungsmittel
Wie Katastrophen, wie bei der Thresher oder der Kursk, zeigen, kommt es immer
wieder zu Unglücksfällen, selbst in Friedenszeiten. Um wenigstens die Besatzung zu retten, hat man verschiedene Rettungsmittel
entwickelt:
- Rettungs-U-Boot: kleine, transportable und weitgehend autarke U-Boote, die
auf dem Ausstieg des havarierten U-Bootes andocken und die Besatzung evakuieren.
Vorgänger waren spezielle Tauchglocken. Taucher bzw. Panzertauchgeräte und Unterwasserroboter unterstützen den Einsatz.
- Rettungsboje: steigt vom Wrack auf, markiert die Unglücksstelle und ermöglicht über das Bojenseil die Verankerung von
Hebezeugen.
- Rettungskapsel: Eine größere Rettungsboje, in der die Besatzung Platz findet. Sie dient nach dem Aufstieg als
Rettungsinsel.
- Tauchretter: Die Mischung aus Atemgerät und Schwimmweste ermöglicht nach Passieren einer Ausstiegsschleuse oder eines
Ausstiegskragens (der das Fluten des U-Bootes notwendig macht) den Notaufstieg bis ca. 100 Meter Wassertiefe (bei kleinen
U-Booten oft der einzige Rettungsweg).
- Andere Rettungsmaßnahmen: Bei Wassereinbruch begrenzen wasserdichte Schotten
den Wassereinbruch. Notausblasen der Tauchzellen und ein dynamischer Notaufstieg zur Oberfläche sind eventuell noch möglich.
- Resus-Flaschen: Die Hydrazin-Gaserzeuger, sind modular aufgebaute,
identische Systeme, die auf einen elektrischen Impuls das zum Ausblasen der Tauchzellen benötigte Arbeitsgas durch katalytische
Zersetzung des Hydrazins erzeugen. Die Starteinrichtung der "Resus"-Systeme kann manuell und voll automatisch in Abhängigkeit von
einer bestimmten Tauchtiefe betätigt werden.
Aufgaben und Arten von U-Booten
Die ursprüngliche Aufgabe von U-Booten war es, Überwasserschiffe zu bekämpfen. In dieser Rolle erlangten die U-Boote in beiden
Weltkriegen ihre Bedeutung. Mit Beginn des Nuklearzeitalters kamen zwei weitere Hauptaufgaben hinzu: Strategische U-Boote wurden
mit nuklearen Raketen ausgerüstet und dienten der nuklearen Abschreckung.
Sie bildeten einen Teil der so genannten Erstschlagkapazität, können aber auch zur Zweitschlagkapazität gerechnet werden, die einen gegnerischen Angriff auf das eigene Land überleben
und für einen Gegenschlag bereitstehen sollten. Gleichzeitig wurden zur Jagd auf gegnerische strategische U-Boote spezielle
Jagd-U-Boote entwickelt. Für beide Aufgaben verwendete man in erster Linie, aber nicht ausschließlich, atomgetriebene U-Boote. In
jüngster Zeit werden Jagd-U-Boote mit nicht-nuklearem, außenluftunabhängigem Antrieb entwickelt. Bei der deutschen Marine und einigen Verbündeten werden derzeit Boote mit dem in
Deutschland entwickelten Brennstoffzellen-Antrieb beschafft. In der
Deutschen Marine sind es die U-Boote der Klasse 212, die nach und
nach in Dienst gestellt werden.
Neben diesen klassischen Aufgaben hat die Aufklärung mit U-Booten an Bedeutung gewonnen. Aufgrund ihrer Fähigkeit, ungesehen
zu operieren und mit akustischen Sensoren sehr weit zu horchen, können U-Boote gerade in Szenarien unterhalb der Schwelle offener
Konflikte wichtige Erkenntnisse sammeln. Eine weitere Sonderaufgabe ist der Einsatz von Kampfschwimmern vom U-Boot aus. Beide Aufgaben können von herkömmlichen oder speziellen U-Booten
wahrgenommen werden.
Man kann folgende wesentliche Typen von U-Booten unterscheiden:
- Atom-U-Boote können lange Strecken zurücklegen und sind oft sehr groß (bis zu 35.000 Tonnen Verdrängung).
- Strategische Raketen-U-Boote (SSBN) dienen der nuklearen Abschreckung
(Siehe Ohio-Klasse und Vanguard-Klasse). Erste U-Boote dieser Art entstanden durch Umbauten von Angriffs-U-Booten (vgl. U.S.S.
Washington-Klasse). Die ersten Planungen gehen noch auf die deutschen A4-Raketen bzw. dem vorbereitetem Einsatz von
amerikanischen V1-Nachbauten gegen Japan zurück. Im Zuge der Abrüstung gibt es Überlegungen, einige Boote für konventionelle
Lenkflugkörper bzw. dem Transport von Spezialkräften zu nutzen.
- Angriffs-U-Boote / Jagd-U-Boote (auch taktische U-Boote) sind gewöhnlich mit Torpedos bewaffnet, um andere Schiffe oder U-Boote anzugreifen. Daneben können sie auch mit Marschflugkörpern für den Angriff auf Landziele oder lohnende Seeziele
(wie Trägerkampfgruppen (CVBG)) bestückt sein. Sie existieren mit einer Vielzahl von
Antriebsformen. Atomar getriebene Jagd-U-Boote dienen der Bekämpfung gegnerischer U-Boote. Jagd-U-Boote stellen die
wirkungsvollste Waffe gegen U-Boote mit ballistischen Raketen dar, da diese oft getaucht unter dem Eis operieren. Außerdem ist
die Sensorenreichweite getauchter U-Boote weit größer als die von Überwasserschiffen oder Flugzeugen. Jagd-U-Boote zeichnen sich
vor allem durch ihre hohe Geschwindigkeit aus. So gehören die Russischen Alfa-Klasse-U-Boote wohl zu den schnellsten existierenden U-Booten.
- Versorgungs-U-Boote bzw. U-Boot-Tanker (Zweiter Weltkrieg): Aufgabe dieser Boote war es im Zweiten Weltkrieg,
andere U-Boote auf See mit Nachschub versorgen (Milchkühe). Die großen, aber auch schwerfälligen Boote waren ein leichtes
Ziel und wurden, soweit noch intakt, bald anders eingesetzt.
- Handels-U-Boote: im Weltkrieg mit Erfolg als Blockadebrecher
eingesetzt. In den 70er Jahren bestanden Pläne, große U-Boote für den arktischen
Rohöltransport einzusetzen. Kleinere U-Boote werden heute auch für den Drogenschmuggel eingesetzt.
- Minenleger: Im Weltkrieg kamen spezialisierte U-Boote als Minenleger (Schachtminen) zum Einsatz. Heute wird diese
Funktion über die Torpedorohre bzw. spezielle äußere Minengürtel sichergestellt.
- U-Kreuzer wurden im Ersten Weltkrieg und in der
Zwischenkriegszeit für den Handelskrieg nach Prisenordnung entwickelt.
Sie waren daher neben Torpedos auch mit starker Artillerie bewaffnet, trugen Beiboote und sogar Beobachtungsflugzeuge. Das größte
U-Boot vor dem zweiten Weltkrieg, die französische Surcouf, war ein solcher U-Kreuzer. Flugzeuge dienten auf japanischen U-Booten zur Erkundung großer Gebiete, Pläne zur Bombadierung des Panama-Kanals im
Zweiten Weltkrieg durch 6 Seiran Flugzeuge der U-Boote I-400 und I-401 bestanden zwar, wurden jedoch nicht ausgeführt, da die beiden U-Boote erst im Frühsommer 1945
einsatzbereit waren. Die wenig erfolgreichen Flotten-U-Boote waren primär dazu gebaut, mit Dampfantrieb aufgetaucht im
Verband der regulären Flotte mitzufahren.
- Küsten-U-Boote sind in der Regel kleiner und damit wendiger gebaut. Sie operieren primär mit konventionellem Antrieb
im Bereich des Kontinentalschelfes.
- Andere Aufgaben:
- Aufklärung: Küstenaufklärung, Aufklärung mit Schlepptragschrauber (Bachstelze) bzw. Bordflugzeug (s.o.)
- Transport: Kampfschwimmer, bemannte Torpedos, Versorgungsmittel, Kurierdienste, etc.
- Rettung verunglückter U-Boot-Besatzungen
- Forschung: Erprobung neuer Techniken, vgl. U.S.S. Albacore, die deutschen Walter-Boote und die franz. Gymnote
- etc.
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