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Transkei

Transkei ("jenseits des Kei") war das erste der ehemaligen autonomen Bantu-Verwaltungsgebieten im östlichen Kapland in Südafrika. Die Fläche beträgt 43.800 km² und die Einwohnerzahl ca. 3,2 Millionen Menschen. Mit der Hauptstadt Umtata erhielt als Homeland innerhalb der Apartheid-Politik Südafrikas begrenzte autonome Rechte. Von 6.240.000 Xhosa lebten 1989 2.930.000 in Transkei.

Der einzige Hafen ist Port St. John.

Geschichte

England verwaltete die Transkei ab dem 19. Jahrhundert über ernannte "Headmen" in einem Ratssystem. Dieses hat sich 1931 in einem Allgemeinen Rat unter Vorsitz weißer Beamte vereinigt. 1951 wurde es nach dem Zusammenschluss wirtschaftl. einheitlichen Volksgruppen um Regionalräte erweitert. 1956 wurde an Stelle des Allgemeinen Rates als Dachorganisation der von den Stämmen her aufgebauten Selbstverwaltung ein "Gebietsrat aller Xhosa" eingesetzt.

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Flagge von Transkei

Seit 1963 verfügte Transkei über innere Selbstverwaltung und wurde als erstes Bantu-Homeland am 26. Oktober 1976 formal in die volle Unabhängigkeit entlassen. Die Unabhängigkeit wurde international nie anerkannt.

1978 brach Transkei die diplomatischen Beziehungen zu Südafrika ab.

Mit dem Ende der Apartheidspolitik und den ersten allgemeinen Parlamentswahlen in Südafrika vom 26. bis 29. April 1994 wurde Transkei wieder ein Teil der Republik Südafrika. Transkei wurde in die südafrikanische Provinz Ost-Kap eingegliedert.

Siehe auch: Kei, Bantu




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