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Orthodoxe Kirche

In der Geschichte der Kirchenspaltungen zeigte sich in der Selbstbezeichnung als orthodoxer (griechisch "rechtgläubig") Kirche jeweils die gegenseitige Distanzierung von der ihrer Selbstbezeichnung nach katholischen (griech. "allgemein, das ganze betreffend") Kirche, die jeweils aus theologischen oder auch politischen Gründen erfolgte. Allerdings betrachten sich sowohl die Orthodoxen selbst ebenfalls als katholisch (umfassend), als auch die Katholiken selbst als orthodox (rechtgläubig).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

(Zu Details siehe die unten verlinkten Artikel zu den einzelnen Kirchenfamilien.)

Das erste Schisma von 451 n. Chr. ließ neben der Alten Kirche die Gruppe der Altorientalischen Kirchen entstehen, von denen viele heute noch orthodox in ihrem Namen tragen.

Die zweite grosse Spaltung war das morgenländische Schisma von 1054, aus dem die römisch-katholische Kirche und die östlich-orthodoxe Kirche hervorgingen. Die gegenseitigen Verurteilungen als Häretiker gelten heute als aufgehoben, das Schisma blieb allerdings bestehen.

Am 4.Mai 2001 erklärte Johannes Paul II. gegenüber griechisch-orthodoxen Christen: „Für die vergangenen und gegenwärtigen Anlässe, bei denen Söhne und Töchter der Katholischen Kirche durch Taten oder Unterlassungen gegen ihre orthodoxen Brüder und Schwestern gesündigt haben, möge der Herr uns Vergebung gewähren.“

Struktur

Die verschiedenen orthodoxen Kirchenfamilien gliedern sich in jeweils eigenständige, sogenannte autokephale, Kirchen. Weitaus mehr Details sind in den unten verlinkten Artikeln zu den einzelnen Kirchenfamilien zu finden.

Die orthodoxen Kirchen sind heute mit wenigen Ausnahmen Mitglieder des Ökumenischen Rates der Kirchen.

Die verschiedenen östlichen Kirchenfamilien

Einige Kirchen, die das orthodox in ihrem Namen haben, sind:

Weblinks




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