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Nürnberg

Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Nürnberg; siehe auch: Nürnberg (Begriffsklärung)


Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 186,38 km²
Einwohner: 495.377 (November 2004)
Bevölkerungsdichte: 2.657 Einwohner je km²
Höhe: 302 m ü. NN
Postleitzahlen: 90000 - 90491
Vorwahl: 0911
Geografische Lage: 49° 27' n. Br.
11° 05' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: N
Gemeindeschlüssel: 09 5 64 000
UN/LOCODE: DE NUE
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2
90317 Nürnberg
Offizielle Website: www.nuernberg.de
E-Mail-Adresse: pr@stadt.nuernberg.de
Politik
Oberbürgermeister: Ulrich Maly (SPD)
Ansicht von der Burg, 2004
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Ansicht von der Burg, 2004

Nürnberg (engl./frz.: Nuremberg) ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Frankens und mit 495.135 Einwohnern (Oktober 2004) hinter München die zweitgrößte Stadt Bayerns. Die kreisfreie Stadt bildet mit den Städten Fürth und Erlangen ein Städtedreieck, welches das Kernland des mittelfränkischen "Großraums" (Ballungszentrum) bildet und eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern darstellt. Nächst gelegene Großstädte neben Fürth und Erlangen sind Ingolstadt, etwa 100 km südlich, Regensburg, etwa 100 km östlich, und Würzburg, etwa 100 km nordwestlich. München liegt etwa 170 km südlich, Stuttgart etwa 160 km südwestlich und Frankfurt am Main etwa 186 km nordwestlich.

Die Region Nürnberg mit rund zwei Millionen Einwohnern, 10.000 Quadratkilometern Fläche und einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 50 Milliarden Euro zählt zu den wirtschaftsstärksten Räumen in Deutschland. Im Frühjahr 2005 soll die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) formal über die Anerkennung der Region Nürnberg als Metropolregion entscheiden.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Blick auf Nürnberg von der Alten Veste ()
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Blick auf Nürnberg von der Alten Veste (Zirndorf)


Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz, eines Flusses, der etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt, nach Eintritt in das Stadtgebiet dieses von Ost nach West auf einer Länge von etwa 14 km durchfließt - wobei der Fluss im Bereich der Altstadt stark kanalisiert ist - und nach Verlassen des Stadtgebiets nur wenige Kilometer nördlich der Innenstadt von Fürth zusammen mit der Rednitz den Fluss Regnitz bildet.

Das Gebiet der Stadt umfasst eine Fläche von 186,6 km². Im Westen ist die Bebauung fast mit der Nachbarstadt Fürth und Zirndorf und im Südwesten mit Stein zusammengewachsen.

Nördlich der Stadt liegt relativ flach das fruchtbare Knoblauchsland, welches zugleich auch die westliche Anflugschneise für den Nürnberger Flughafen bildet.

Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg; etwas östlich, ebenfalls auf der Nordseite der Pegnitz, erhebt sich der parkartig gestaltete Rechenberg.

Nachbargemeinden

Hauptartikel: Nachbargemeinden Nürnbergs

Stadtgliederung

Am 18. Oktober 1995 beschloss die Stadt Nürnberg eine Neueinteilung des Stadtgebietes. Aus den bisherigen 87 Bezirken wurden sieben neue Stadtbezirke gebildet. Diese verwaltungstechnischen Stadtbezirke spielen im Bewußtsein der Bevölkerung kaum eine Rolle.

Siehe auch: Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von Nürnberg

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Nürnberg

Mittelalter und beginnende Neuzeit

Älteste gedruckte Ansicht Nürnbergs, 1493
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Älteste gedruckte Ansicht Nürnbergs, Schedelsche Weltchronik 1493

Die Stadt wurde 1050 als nuorenberc (felsiger Berg) in einer Urkunde von Kaiser Heinrich III. erstmals erwähnt. Als kaiserlicher Stützpunkt war die Nürnberger Burg bald bedeutsam für das Reich, so dass die Siedlung unterhalb der Burg bald das Marktrecht erhielt. Mit dem "Großen Freiheitsbrief" machte Kaiser Friedrich II. Nürnberg 1219 zur freien Reichsstadt. Bis zum Jahr 1427 wurde die Stadt von Burggrafen regiert, bis der letzte Burggraf Friedrich VI. seinen Titel an den "Rat der Stadt Nürnberg" verkaufte. Von nun an bis zum Übergang an Bayern lagen die politischen Geschicke der Stadt in der Hand dieses Rates.

Nürnberg, Merian-Stich von 1642
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Nürnberg, Merian-Stich von 1642

Kaiser Ludwig der Bayer wählte Nürnberg gern als Aufenthaltsort; ebenso dann Karl IV., der 1356 in Nürnberg die Goldene Bulle erließ. 1423 übergab Kaiser Sigismund die Reichskleinodien der Stadt, wo sie bis Anfang des 19. Jahrhunderts aufgewahrt wurden. Die Jahre zwischen 1470 und 1530 gelten allgemein als die Blütezeit der Stadt. Zwischen 1517 und 1525 festigte sich die Reformation in Nürnberg. 1543 wurde zum letzten Mal ein Reichstag nach Nürnberg einberufen.

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erlebte Nürnberg mit dem »Friedensmahl« im Jahre 1649 noch einmal einen bedeutendes Ereignis.

Der Übergang an Bayern

Einschneidende Ereignisse spielten sich von 1796 bis 1818 ab, als die Stadt an Bayern kam. Im Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 bleibt Nürnberg zunächst weiter unabhängig, bis nach dem Abschluss der sogenannten Rheinbundakte französische Truppen Nürnberg besetzten. Am 15. September 1806 übergibt der französische General Bernard Georges François Frère (1764-1826) schließlich die Stadt auch offiziell an die Armee des neuen Königreichs Bayern. Mit der Auflösung des Rates der Stadt im Jahre 1808 wird die die Unabhängigkeit Nürnbergs beendet. Im Jahre 1818 wird dann erstmals eine Zivilverwaltung installiert, indem ein Magistrat mit einem Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister an der Spitze eingerichtet wird. Nürnberg ist nun endgültig in die Verwaltungsstrukturen Bayerns eingegliedert.

Jüngere Vergangenheit

Relief vom Eisenbahnbrunnen
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Relief vom Eisenbahnbrunnen

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nürnberg zu einem der industriellen Zentren in Bayern. So fuhr 1835 beispielsweise die erste Eisenbahn in Deutschland, 1903 wurde der Rangierbahnhof eröffnet und 1909 wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser in der Stadt ergriffen.

Während der Zeit des Dritten Reiches war Nürnberg die 'Stadt der Reichsparteitage' und der Rassengesetze.

Heilig-Geist-Spital, zum Teil über der Pegnitz errichtet, aus westlicher Richtung aufgenommen (Dezember 2003)
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Heilig-Geist-Spital, zum Teil über der Pegnitz errichtet, aus westlicher Richtung aufgenommen (Dezember 2003)

Im Zweiten Weltkrieg war Nürnberg eines der bevorzugten Ziele der Alliierten, die am 2. Januar 1945 die Nürnberger Altstadt zerstörten und die Stadt als Ganzes schwer beschädigten. Siehe dazu: Artikel in Wikinews

Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab November 1945, hielten die Siegermächte hier die Nürnberger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher der nationalsozialistischen Diktatur ab. Beim Wiederaufbau orientierte man sich an den vormaligen Stadtstrukturen, so dass mittelalterliche und vor allen Dingen frühneuzeitliche Zusammenhänge an vielen Plätzen ablesbar sind.

Eingemeindungen

Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl Nürnbergs überschritt um das Jahr 1880 die Grenze von 100.000 Einwohnern und machte die Stadt damit zur fränkischen Großstadt.

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Bevölkerungsentwicklung
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Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahlen
1397 5.626
1485 36.000
1622 40.250
1827 37.012
1. Dezember 1871 ¹ 83.200
1. Dezember 1890 ¹ 142.590
1. Dezember 1900 ¹ 261.022
1. Dezember 1910 ¹ 333.142
16. Juni 1925 ¹ 392.494
16. Juni 1933 ¹ 410.438
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ¹ 401.672
13. September 1950 ¹ 363.224
6. Juni 1961 ¹ 420.711
27. Mai 1970 ¹ 473.555
30. Juni 1975 503.900
30. Juni 1980 483.900
30. Juni 1985 466.100
27. Mai 1987 ¹ 470.943
30. Juni 1997 491.700
2002 493.397
2003 494.400

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Die Bevölkerung Nürnbergs gehörte ursprünglich zum Bistum Eichstätt, ab 1016 wurde das Gebiet nördlich der Pegnitz dem Bistum Bamberg zugeordnet. 1524 führte die Reichsstadt Nürnberg die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Danach blieb sie über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Lediglich das exterritoriale Gebiet der Deutschordensniederlassung blieb katholisch. Nach dem Übergang der Stadt an Bayern 1808 wurde die Bevölkerung Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Im gleichen Jahr wurde das Generaldekanat, 1810 das Dekanat Nürnberg und 1934 der Kirchenkreis Nürnberg errichtet. Die Kirchengemeinden der Stadt Nürnberg gehören heute zum Dekanat Nürnberg, das mit 3 Prodekanaten (Nürnberg-Mitte/Nord, Nürnberg-Ost, Nürnberg-West) geführt wird.

Seit dem 19. Jahrhundert gab es auch für die reformierten Gemeindeglieder eine eigene Gemeinde, die 1853 zusammen den anderen reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode erhielt. 1919 trennten sich die reformierten Gemeinden formell von der Protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die "Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins", die sich seit 1949 "Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern" nannte und heute Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland (Synodalverband XI) ist.

Kath. Elisabethkirche, Südfassade (etwa 2003-12-17)
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Kath. Elisabethkirche, Südfassade (etwa 2003-12-17)

Spätestens seit dem 18. Jahrhundert nahm die Zahl der Katholiken in der Stadt wieder zu. Im Jahre 1810 entstand die erste katholische Gemeinde in Nürnberg seit der Reformation. Sie erhielt 1816 die Frauenkirche zur dauerhaften Nutzung. Seither nahm der Anteil der katholischen Bevölkerung ständig zu, und weitere Gemeinden entstanden. Insbesondere wurden auch katholische Vororte nach Nürnberg eingegliedert, so dass das Verhältnis der katholischen Bevölkerung im 20. Jahrhundert etwa 1/3 zu 2/3 war. Die Pfarrgemeinden der Stadt gehören überwiegend zum Dekanat Nürnberg des Erzbistums Bamberg. Die Pfarreien in den südlichen Stadtteilen gehören zum Dekanat Nürnberg-Süd des Bistums Eichstätt.

Politik

Oberbürgermeister ist seit 2002 Ulrich Maly (SPD) (Stand Februar 2004).

Siehe auch: Liste der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Wappen

Das Große Wappen der Stadt Nürnberg (Abb. siehe Basistabelle) zeigt in Blau einen goldenen Adler mit herschauendem, golden gekröntem Königshaupt. Dieses Wappen wird schon im Siegel von 1220 erwähnt und versinnbildlicht das Reich („Reichsstadt“). Der Kopf wurde zeitweise auch als Frauenkopf dargestellt. In seiner heutigen Form wurde das Große Wappen 1936 verliehen und 1963 vom Stadtrat bestätigt.

Das Kleine Wappen der Stadt Nürnberg zeigt in gespaltenem Schild, vorne in Gold, einen halben, rot gezungten und golden bewehrten schwarzen Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber. Die Schrägteilung ist schon seit 1260 nachweisbar. Der Reichsadler kam ab 1350 hinzu und stellte somit das Rücksiegel dar. Seit 1513 wurde diese Abbildung in den Siegeln der Ämter und Außenbehörden Nürnbergs verwendet, wobei die Zahl der Schrägbalken und die Farbgebung mehrmals variierte. Die heute noch gebräuchliche Form wurde 1936 zusammen mit dem Großen Wappen verliehen. Aus dem kleinen Wappen leitet sich auch die Stadtflagge ab. Sie zeigt die Farben Rot und Weiß ebenfalls in Schrägteilung.


Städtepartnerschaften

Nürnberg hat insgesamt 14 Städtepartnerschaften auf der ganzen Welt; Vertreter dieser Städte präsentieren alljährlich eigene Erzeugnisse (Kunsthandwerk, Spezialitäten, Textilien etc.) auf dem Weihnachtsmarkt. Siehe auch die detaillierte Auflistung der Städtepartnerschaften Nürnbergs.

Wirtschaft und Infrastruktur

Über Standortkompetenzen der europäischen Spitzenklassen verfügt Nürnberg insbesondere in den Bereichen Information und Kommunikation, Energie und Leistungselektronik sowie Verkehr und Logistik. Nürnberg ist noch vor Hamburg der bedeutendste Druckstandort Deutschland. Im Bereich der Marktforschung ist Nürnberg ebenfalls führend: jeder dritte deutsche Marktforscher arbeitet hier. Des weiteren wurde die Region zur Gateway-Region zu den neuen EU-Mitgliedsstaaten von der EU definiert.

Im Juli 2000 wurde das Europa-Büro der Stadt Shenzhen in Nürnberg eröffnet.

Messe

Die Messe Nürnberg ist nicht nur einer der bedeutendsten Kongress- beziehungsweise Messestandorte Deutschlands sondern liegt auch weltweit in der Liste der Top 20.

Verkehr

Den ÖPNV bedienen U-Bahn-, S-Bahn, Straßenbahn- und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg VAG], die alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg verkehren.

Der Nürnberger Hauptbahnhof ist ICE- und IC-Station an der Strecke München-Frankfurt beziehungsweise München-Hamburg/Berlin.

Mit dem Flughafen Nürnberg, der im Norden der Stadt liegt, ist Nürnberg auch international gut angebunden.

Die Stadt liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt wichtiger Bundesautobahnen. Im Südosten des Stadtgebiets kreuzen sich die Autobahnen A 3 Frankfurt-Passau-Wien und die A 9 München-Berlin. Beide Autobahnen werden im Süden der Stadt von der A 6 Stuttgart-Prag gekreuzt. Ferner beginnt südlich der Stadt als Abzweig der A 9 bei Feucht der Frankenschnellweg, die A73 in Richtung Bamberg, die einmal über Suhl bis nach Erfurt führen wird. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 2, B 4, B 8 und B 14 in alle Himmelsrichtungen, dabei führt die B 4R in einem großen Ring um die Kernstadt.

Der am westlichen Stadtrand verlaufende Main-Donau-Kanal mit einem "Bayerischen Landeshafen" im Stadtgebiet Nürnberg hat eine gewisse Bedeutung. Im Oktober 2004 wurde mit dem Bau einer trimodalen Anlage für den "Kombinierten Verkehr" begonnen. Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt auch der Teilausbau des dritten Hafenbeckens. In einem zweiten Schritt plant die DB Netz AG ab 2005 ihren derzeitigen Containerbahnhof in das Güterverkehrszentrum Hafen Nürnberg zu verlegen. Die Menge der auf dem Wasserweg transportierten Güter ist jedoch weiterhin rückläufig: 1996: 1,12 Mio. t; 2000: 1,10 Mio. t; 2003: 0,49 Mio. t; Zahlen für 2004 liegen bei der genannten Website noch nicht vor.

Medien

Zeitung

In Nürnberg erscheinen folgende Tageszeitungen:

Wochenzeitungen, Magazine:

Fernsehen

Radio

In der Region Nürnberg gibt es ein vielfältiges Angebot an Radiosendern. Die wichtigsten kommerziellen Lokalsender sind im Funkhaus Nürnberg [1] ansässig. Daneben gibt es auch einige nichtkommerzielle Sender wie Radio Z [2]oder AFK max.

Druck

Nürnberg ist der bedeutendste Druckstandort Deutschlands. Im Jahr 2002 sorgten über 6.000 Beschäftigte in 43 Betrieben für einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden EUR. Die größten Druckereien Nürnbergs sind die Firmen maul-belser und Schlott-Sebaldus AG, die 25% der Anteile an der GONG-Gruppe hält. Zu den bekanntesten Druckerzeugnissen aus Nürnberg gehören der Quelle-Katalog mit rund 15 Mio. Druckauflage, die c't (ca. 500.000), das Kicker Sportmagazin und die Nürnberger Nachrichten, eine der größten deutschen Regionalzeitungen mit einer Auflage von rund 1.000.000 Exemplaren.

Beschäftigungsstruktur

Wirtschaftszweig Sozialversicherungspflichtig Anteil an
Beschäftigte Gesamtbeschäftigung
Land- und Forstwirtschaft 1.265 0,5%
Fischerei- und Fischzucht 0 0,0%
Bergbau;Gew. v. Steinen u. Erden 28 0,0%
Verarbeitendes Gewerbe 62.389 23,7%
Baugewerbe 10.128 3,8%
Handel;Inst.,Rep.v. Kfz. u. Gebrauchsg. 40.693 15,4%%
Gastgewerbe 7.046 2,7%
Verkehr u. Nachrichtenübermittlung 21.520 8,2%
Kredit- u. Versicherungsgewerbe 16.775 6,4%
Dienstleistungen für Unternehmen,Immobilien 49.260 18,7%
Verkehr u. Nachrichtenübermittlung 21.520 8,2%
Öffentl. Verwaltung u.ä. 14.169 5,4%
Öffent. u. private Dienstleistungen (ohne Verwaltung) 37.462 14,2%
Sonstige 2 0,0%
Summe 263.654 100,0%

Quelle: Landesarbeitsamt Bayern, Stand: Juni 2002

Ansässige Unternehmen


  • maul-belser
  • Nürnberger Versicherung
  • Nestlé-Schöller
  • norisbank Aktiengesellschaft
  • Novartis
  • Novell – SuSE Linux
  • Nürmont GmbH Maschinen und Anlagenbau
  • Robert Bosch GmbH
  • Rödl & Partner
  • Schlott-Sebaldus AG
  • SELLBYTEL Communication Group GmbH
  • semikron
  • Siemens
  • Staedtler
  • Telefonbuch Verlag Hans Müller GmbH & Co. KG
  • uniVersa Versicherungen
  • Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co.
  • WÖHRL AG


Gewerbegebiete/Gewerbeparks

Wochenmärkte

Frauenkirche, davor der Hauptmarkt
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Frauenkirche, davor der Hauptmarkt

Auf dem Hauptmarkt (vor der Frauenkirche) findet täglich ein Markt mit etwa 20-30 Ständen statt (Gemüse, Blumen, Backwaren, Wurst, Käse etc.).

Auf dem Kobergerplatz in der Nordstadt (Gärten hinter der Veste) findet am Freitag vormittag ein Wochenmarkt statt (etwa 6-8 Verkaufsstände).

Auf dem Palmplatz in der Nordstadt (Johannis) findet am Samstag vormittag ein Wochenmarkt statt (etwa 5-7 Verkaufsstände: Obst, Gemüse, Wurst, Käse etc.).

Öffentliche Einrichtungen

Nürnberg ist Sitz folgender staatlicher Behörden und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

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