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| Wahlspruch: "Un peuple, un but, une foi" | |||||
| Amtssprache | Französisch | ||||
| Hauptstadt | Bamako | ||||
| Staatsform | Präsidialrepublik | ||||
| Präsident | Amadou Toumani Touré | ||||
| Regierungschef | Ousmane Issoufi Maïga | ||||
| Fläche | 1.240.192 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 11.956.788 (Stand Juli 2004) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 9,1 Einwohner pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | von Frankreich am 22. September 1960 | ||||
| Währung | CFA-Franc (XOF) | ||||
| Zeitzone | UTC | ||||
| Nationalhymne | Pour L'Afrique et pour toi, Mali | ||||
| Kfz-Kennzeichen | RMM | ||||
| Internet-TLD | .ml | ||||
| Vorwahl | + 223 | ||||
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Mali ist ein Staat in Westafrika. Westliches Nachbarland ist Senegal. Im Norden liegen Algerien und Mauretanien. Östliches Nachbarland ist Niger. Im Südosten liegt Burkina Faso, im Süden Côte d'Ivoire und im Südwesten Guinea.
| Inhaltsverzeichnis |
Neben der Amtssprache Französisch, die jedoch meist nur als Fremdsprache gesprochen wird, gibt es in Mali zahlreiche einheimische Sprachen: Bambara, Fulani oder Songhai. Von vielen Maliern werden mehrere dieser Sprachen verstanden.
Im Norden Malis kam es in der Vergangenheit häufiger zu Konflikten mit den dort heimischen Nomaden, den Tuareg.
Hauptartikel: Geschichte Malis
Mali war vom 11. Jahrhundert bis 1893 ein islamisches Großreich. 1893 wurde es mit der Eroberung von Timbuktu unter dem Namen Französisch-Sudan zur Kolonie Frankreichs. Seine Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Mali am 22. September 1960, der seither als Nationalfeiertag gilt.
Nach der Unabhängigkeit 1960 war Mali ein Einparteienstaat, 1968 putschte sich General Moussa Traoré an die Macht, 1991 kam es dann nach Unruhen zu demokratischen Reformen, und eine Verfassung wurde geschaffen. 1992 wurde Dr. Alpha Oumar Konaré zum Präsidenten gewählt. Die Wahl 2002 gewann Amadou Toumani Touré, allerdings war die Wahlbeteiligung mit ca 30% sehr gering.
Mali besteht zu zwei Dritteln aus Wüste. Das Land hat Anteil an Sahara, Sahelzone und Sudan. Die nördliche Landeshälfte wird von einem Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs überragt. Den südlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger in breiten Tiefländern. Zwischen Ségou und Timbuktu bildet der Niger ein großes Binnendelta. Die Klimazonen reichen vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum Wüstenklima der Sahara. Entsprechend nehmen die Jahresniederschläge gegen Norden von über 1000 mm auf weniger als 100 mm ab. Mitunter bleiben die Regenfälle jahrelang aus. Die Vegetation besteht im Süden aus Feuchtsavanne (mit Galeriewäldern an den Flussläufen), die nach Norden in Dornbuschsavanne übergeht; es folgen schließlich Halbwüste und der saharische Wüstengürtel.
Den Namen Mali tragen auch:

Ägypten | Algerien |
Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi |
Côte d'Ivoire | Dschibuti | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Demokratische
Republik Kongo | Republik Kongo | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius |
Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe |
Somalia | Südafrika |
Sudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische
Republik
Andere Gebiete: Ceuta und Melilla |
Kanarische Inseln | Madeira | Mayotte | Réunion | St. Helena | Westsahara
Einordnung: Mali | Staat


