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Kreis Nordfriesland

Wappen Karte
Wappen fehlt
Wappenabbildung auf ngw.nl
Lage des Kreises Nordfriesland in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Husum
Fläche: 2.046,98 km²
Einwohner: 165.795 (30.6.2002)
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 01 0 54
Kfz-Kennzeichen: NF
Kreisgliederung: 136 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Marktstraße 6
25813 Husum
Website: www.nordfriesland.de
E-Mail-Adresse: info@nordfriesland.de
Politik
Landrat: Dr. Olaf Bastian (CDU)
Karte
Lage des Kreises Nordfriesland in Schleswig-Holstein

Der Kreis Nordfriesland (dänisch: Nordfrisland, friesisch: Nordfraschlönj) ist der nördlichste Landkreis Deutschlands. Gemessen an seiner Fläche ist er nach dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und dem Kreis Schleswig-Flensburg der drittgrößte Kreis von Schleswig-Holstein. Zugleich ist Nordfriesland Heimat der autochthonen Minderheit der Nordfriesen und Dänen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Kreis Nordfriesland liegt im Nordwesten des Landes und wird im Norden von Dänemark, im Osten vom Kreis Schleswig-Flensburg (der Fluss Treene bildet teilweise die natürliche Grenze) und im Süden vom Kreis Dithmarschen (die Eider bildet hier die natürliche Grenze) begrenzt. Im Westen hat der Kreis eine Küste entlang der Nordsee.

Zum Kreisgebiet Nordfriesland gehört auch das Wattenmeer mit den zehn Halligen und den nordfriesischen Inseln Amrum, Föhr, Pellworm und Sylt sowie den Halbinseln Nordstrand und Eiderstedt. Diese liegen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die Nordspitze der Insel Sylt, der Ellenbogen, ist gleichzeitig der nördlichste Punkt Deutschlands. Die höchsten Erhebungen im Kreis sind in der Gemeinde Ostenfeld (Husum) mit 54 m ü. NN und die Uwe-Düne in Kampen auf Sylt mit 52,5 Metern über Normalnull.


Geschichte

Die politische Geschichte Nordfrieslands war bis zum Jahr 1864 eng mit der des Königreiches Dänemark und des Herzogtums Schleswig verbunden.

Im Jahr 1867 wurde Schleswig-Holsteins ein Teil Preußens. Die Verwaltung an der Westküste nördlich der Eider gliederte sich in die Kreise Eiderstedt, Husum und Tondern. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es im Jahr 1920 eine Volksabstimmung über die Gebietzugehörigkeit Tonderns. Als Ergebnis dieser Volksabstimmung wurde der Kreis Tondern geteilt. Nordtondern kam an Dänemark, Südtondern verblieb bei Schleswig-Holstein.

Im Rahmen der Kreisreform in Schleswig-Holstein wurden 1970 die 3 Landkreise Eiderstedt, Husum und Südtondern zum neuen "Kreis Nordfriesland" mit Sitz in Husum vereinigt. Der dänische Teil Nordfrieslands wird heute als Dänisch-Friesland bezeichnet.

Wappen

Wappen Kreis Nordfriesland

Wirtschaft

Das wirtschaftliche Leben wird durch die Landwirtschaft, die Fischerei, das mittelständische Handwerk sowie in hohem Maße durch den Fremdenverkehr bestimmt.

Kultur

Trotz insgesamt neun verschiedener friesischer Dialekte bildete Nordfriesland eine kulturelle Einheit. Gemeinsam haben die Nordfriesen ihren ständigen Kampf gegen die Nordsee, deren Sturmfluten die Menschen bedrohte.

Die besondere kulturelle Vielfalt Nordfrieslands spiegelt sich auch in den Sprachen wieder. Neben dem erwähnten Friesisch wird natürlich Hochdeutsch, Niederdeutsch, Sønderjysk (ein dänischer Dialekt) und Dänisch gesprochen.

Die Friesen kamen in zwei Einwanderungswellen: im 7. Jahrhundert und 8. Jahrhundert überwiegend auf die Inseln Amrum, Föhr, Sylt und Helgoland sowie im 11. Jahrhundert auf das Festland.

Städte und Gemeinden

Amtsfreie Gemeinden/Städte


Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten

Sitz der Amtsverwaltung *

  • 1. Amt Amrum
  1. Nebel *
  2. Norddorf
  3. Wittdün
  • 2. Amt Bökingharde
  1. Dagebüll
  2. Galmsbüll
  3. Risum-Lindholm *
  4. Stedesand
  • 3. Amt Bredstedt-Land
  1. Ahrenshöft
  2. Almdorf
  3. Bohmstedt
  4. Breklum *
  5. Drelsdorf
  6. Goldebek
  7. Goldelund
  8. Högel
  9. Joldelund
  10. Kolkerheide
  11. Lütjenholm
  12. Sönnebüll
  13. Struckum
  14. Vollstedt
  1. Grothusenkoog
  2. Kirchspiel Garding
  3. Katharinenheerd
  4. Kotzenbüll
  5. Norderfriedrichskoog
  6. Oldenswort
  7. Osterhever
  8. Poppenbüll
  9. Tating
  10. Tetenbüll
  11. Tümlauer Koog
  12. Vollerwiek
  13. Welt
  14. Westerhever
  • 5. Amt Föhr-Land
  1. Alkersum
  2. Borgsum
  3. Dunsum
  4. Midlum *
  5. Nieblum
  6. Oevenum
  7. Oldsum
  8. Süderende
  9. Utersum
  10. Witsum
  11. Wrixum
  • 6. Amt Friedrichstadt
  1. Drage
  2. Friedrichstadt, Stadt *
  3. Koldenbüttel
  4. Seeth
  5. Uelvesbüll
  6. Witzwort
  • 7. Amt Hattstedt
  1. Arlewatt
  2. Hattstedt *
  3. Hattstedtermarsch
  4. Horstedt
  5. Olderup
  6. Schobüll
  7. Wobbenbüll
  • 8. Amt Karrharde
    [Sitz: Leck]
  1. Achtrup
  2. Bramstedtlund
  3. Enge-Sande
  4. Karlum
  5. Klixbüll
  6. Ladelund
  7. Sprakebüll
  8. Stadum
  9. Tinningstedt
  10. Westre
  • 9. Amt Landschaft Sylt
  1. Hörnum (Sylt)
  2. Kampen (Sylt)
  3. Rantum (Sylt)
  4. Sylt-Ost [Sitz: Keitum] *
  5. Wenningstedt-Braderup (Sylt)
  • 10. Amt Nordstrand
  1. Elisabeth-Sophien-Koog
  2. Nordstrand *
  1. Gröde
  2. Hooge
  3. Langeneß
  4. Pellworm *
  • 12. Amt Stollberg
  1. Bargum
  2. Bordelum
  3. Langenhorn *
  4. Ockholm
  • 13. Amt Süderlügum
  1. Bosbüll
  2. Braderup
  3. Ellhöft
  4. Holm
  5. Humptrup
  6. Lexgaard
  7. Süderlügum *
  8. Uphusum
  • 14. Amt Treene
  1. Fresendelf
  2. Hude
  3. Mildstedt *
  4. Oldersbek
  5. Ostenfeld (Husum)
  6. Ramstedt
  7. Rantrum
  8. Schwabstedt
  9. Simonsberg
  10. Süderhöft
  11. Südermarsch
  12. Winnert
  13. Wisch
  14. Wittbek
  • 15. Amt Viöl
  1. Ahrenviöl
  2. Ahrenviölfeld
  3. Behrendorf
  4. Bondelum
  5. Haselund
  6. Immenstedt
  7. Löwenstedt
  8. Norstedt
  9. Oster-Ohrstedt
  10. Schwesing
  11. Sollwitt
  12. Viöl *
  13. Wester-Ohrstedt
  • 16. Amt Wiedingharde
  1. Aventoft
  2. Emmelsbüll-Horsbüll
  3. Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog
  4. Klanxbüll
  5. Neukirchen *
  6. Rodenäs


Weblinks






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