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| Wahlspruch: "Harambee" Swahili, "Lass uns zusammenarbeiten" |
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| Amtssprache | Swahili, Englisch | ||||
| Hauptstadt | Nairobi | ||||
| Staatsform | Präsidialrepublik | ||||
| Präsident | Mwai Kibaki | ||||
| Fläche | 582.650 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 31.138.735 | ||||
| Bevölkerungsdichte | 53 Einwohner pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | von Großbritannien am 12. Dezember 1963 | ||||
| Währung | Kenia-Schilling | ||||
| Zeitzone | UTC+3 | ||||
| Nationalhymne | Ee Mungu Nguvu Yetu | ||||
| Kfz-Kennzeichen | EAK | ||||
| Internet-TLD | .ke | ||||
| Vorwahl | +254 | ||||
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Kenia (swahili, engl.: Kenya) ist ein Staat im Osten Afrikas. Er grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean.
| Inhaltsverzeichnis |
Kenia wird von verschiedenen Bantuvölkern (Kikuyu, Luhya, Kamba, Kisii) sowie einigen nilotischen und hamito-nilotischen (Luo, Massai) Völkern bewohnt. Daneben gibt es noch kleinere ethnische Gruppen wie die el-Molo, Njemps und Rendille.
An der Küste gibt es wegen der Kontakte über See arabische, indische bis hin zu chinesischen Gruppen und Einmischungen.
Aus der jüngeren Geschichte (Kolonialzeit) sind natürlich auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden.
Kenia liegt bei 1° 00' Nord und 38° 00' Ost.
Zentral-Kenia wird vom Rift Valley durchzogen. Die höchste Erhebung befindet sich mit 5.199 m im Mount Kenya-Massiv, der tiefste Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Athi und Kerio.
Am 27. Dezember 2002 gewinnt Oppositionsführer Mwai Kibaki die Präsidentschaftswahlen. Die von Kibaki angeführte Regenbogen-Koalition (NARC) erhält bei den gleichzeitig durchgeführten Parlamentswahlen ebenfalls die absolute Mehrheit (122 von 210 Mandaten).
Frühere Präsidenten waren Jomo Kenyatta (1969-1978) und Daniel arap Moi (1978-2002).
Kaffee- und Tee-Export, Industrie (Maschinen- und Fahrzeugbau, Textil und Bekleidung, Ernährung und Genussmittel), Tourismus (Nationalparks und Wildreservate)
2003 löste die Regierung Kibaki ihr Wahlversprechen ein und schaffte das Schulgeld für die “Primary Schools” ab. Damit ermöglichte sie zum ersten Mal den Zugang zur Bildung für Kinder aus ärmeren Familien. Jedoch blieben Investitionen im Bildungssektor aus, und das Schulsystem ist kaum im Stande, der steigenden Anzahl von Schülern gerecht zu werden. Das Lehrer Schülerverhältnis ist auf 1:100 gefallen, ein qualitativ guter Unterricht daher kaum möglich. Zudem nimmt die Zahl der Lehrer kontinuierlich ab: Allein durch die Immunschwächeerkrankung (AIDS)scheiden jede Woche 5 Lehrer aus dem Schuldienst aus. Weiterführende Schulen, sowie Universitäten sind kostenpflichtig und daher für große Teile der Bevölkerung unzugänglich. Auch an den Universitäten fehlt es an nötigen Geldern, daher sind Streiks der Dozenten oder Studenten häufig.

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