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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Thüringen |
| Landkreis: | Hildburghausen |
| Fläche: | 72,94 km² |
| Einwohner: | 12.301 (31.12.2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 169 Einwohner je km² |
| Höhe: | 380 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 98641 - 98646 |
| Vorwahl: | 03685 |
| Geografische Lage: | 50° 25' n. Br. 10° 44' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | HBN |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 69 024 |
| Stadtgliederung: | XX Stadtteile/Stadtbezirke |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Clara-Zetkin-Straße 3 98646 Hildburghausen |
| Offizielle Website: | www.hildburghausen.de |
| E-Mail-Adresse: | info@Hildburghausen.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Steffen Harzer (PDS) |
Hildburghausen ist eine Kleinstadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises Hildburghausen und liegt an der Werra.
| Inhaltsverzeichnis |
Hildburghausen besteht aus der Altstadt und der kleineren, von französisch-reformierten Flüchtlingen 1710 angelegten Neustadt.
Hildburghausen wurde vermutlich in fränkischer Zeit gegründet und 1234 als Hilpershusia oder Villa Hilperti erstmals urkundlich erwähnt. Bis zu diesem Jahr gehörte es den Grafen von Henneberg-Botenlauben und bis 1304 dem Hochstift Würzburg. Danach gehörte es den Markgrafen von Brandenburg, zur Herrschaft Coburg, ab 1316 den Grafen von Henneberg-Schleusingen und ab 1353 den Burggrafen von Nürnberg. Bereits 1324 erhielt Hildburghausen das Stadtrecht. An die Landgrafen von Thüringen gelangte die nunmehrige Stadt 1374. 1572 fiel sie an die Linie Sachsen-Coburg. Als diese 1638/40 ausstarb, fiel Hildburghausen an Sachsen-Altenburg, 1672/80 an Sachsen-Gotha, .
Hildburghausen litt sehr an den Folgen des Dreißigjährigen Krieges. In dieser Zeit ging die Einwohnerzahl von 2.500 auf 700 zurück. Ab 1680 war die Stadt Residenz der Fürstentums Sachsen-Hildburghausen, ab 1702 mit voller Landeshoheit. 1826 fiel sie an Sachsen-Meiningen, das am 5. November 1918 Volksstaat/Freistaat wurde, und ging mit diesem am 1. Mai 1920 im Land Thüringen auf. Seit 1868 ist Hildburghausen Kreisstadt.
Meyers Bibliographisches Institut, das 1828 von Gotha nach Hildburghausen, 1874 aber nach Leipzig verlegt wurde, war für die Stadt von besonderer Bedeutung. 1858 erhielt sie mit der Werrabahn Eisenbahnanschluss nach Eisenach und Coburg. 1908 organisierten sich die Arbeiter in der SPD, ab 1920 auch in der KPD.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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1833-1984 |
1992-1997 |
1998-2003 |
Bei der Wahl zum Stadtrat am 27. Juni 2004 ergab sich folgendes Stimmenverhältnis:
Die Wahlbeteiligung lag bei 41,1 %.
Hildburghausen unterhält eine Städtepartnerschaft mit Pelhřimov in Tschechien.
Historische Informationen im Stadtmuseum Hildburghausen [1].
Das zwischen 1685 und 95 erbaute Schloss diente ab 1867 als Kaserne und wurde 1945 durch Beschuss zertört. Sehenswert sind der ehemalige Schlosspark (dem sogen. Irrgarten, mit Denkmal der Königin Luise von Preußen), ferner das Renaissance-Rathaus von 1595 und ein Kriegerdenkmal.
Um 1890 erstreckte sich die industrielle Tätigkeit vorzüglich auf Fabrikation von Papiermaché-, Spiel- und Meterwaren, landwirtschaftlichen Maschinen, Mineralwässern und kondensierter Milch , Suppentafeln, Büffelhornarbeiten, Backsteinen etc.
Hildburghausen liegt an der Werrabahn, die bis zum Zweiten Weltkrieg Eisenach mit Lichtenfels verband.
1891 wurde in Hildburghausen der Theologe Moritz Mitzenheim geboren. Joseph Meyer, der Gründer von Brockhaus, lebte bis zu seinem Tod am 27.6.1856 in Hildburghausen.
In der Nähe von Hildburghausen wurde 1833 das aus dem Trias stammende Chirotherium gefunden.
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