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Extra-Vehicular-Activity

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Astronaut Bruce McCandless bei EVA während STS-41-B
Edward White 1965
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Edward White 1965

EVA oder Extra Vehicular Activity (engl., sinngemäß: "Außenbordaktivität", Fachbegriff aus der Raumfahrt) bezeichnet als Sammelbegriff jedwede Arbeit, die ein Astronaut außerhalb eines Raumfahrzeuges verrichtet, insbesondere Außenarbeiten an Raumstationen oder die Ausstiege der Apollo-Astronauten auf der Mondoberfläche.

EVAs gelten als missionskritisch, weil sich der Astronaut hierfür aus der (relativ) sicheren Umgebung seines Fahrzeuges in das freie Vakuum begeben muss, lediglich durch einen Raumanzug geschützt.

Frühe EVAs erfolgten gesichert durch Leinen und/oder Versorgungsleitungen, heute sind auch freie Flüge mit Hilfe von Raketentornistern (Manned Maneuvering Unit - MMU) üblich. Auch die Aktivitäten der Astronauten auf dem Mond während des Apollo-Programms, z.B. die Ausfahrten mit dem Lunar Roving Vehicle (Mondauto) gelten als EVA.

Aus Sicht der Himmelsmechanik bewegt sich der Raumfahrer während dieser Zeit auf seiner eigenen Satellitenbahn, die durch seine Bewegungen - mit Werkzeug oder einer Rückstoß-Pistole - leicht variiert.

Der Ausstieg erfolgt entweder

Der erste Weltraumausflug erfolgte am 18. März 1965 durch den Russen Alexej Archipowitsch Leonow aus seiner Woßchod 2. Der erste US-Amerikaner war am 3. Juni 1965 der Astronaut Edward H. White, der aus der Gemini 4 Kapsel ausstieg. Er dauerte wenige Minuten; sein Raumanzug hing aus Sicherheitsgründen an einer über 20 Meter langen Versorgungsleine.

Der letzte Ausstieg aus der Internationalen Raumstation fand am 25. Juni 2004 statt, musste jedoch wegen kleiner technischer Probleme vorzeitig abgebrochen werden.

In Verbindung mit EVAs wird im deutschen Sprachgebrauch auch der Begriff Weltraumspaziergang verwendet. Dieser gibt allerdings die enormen physischen Belastungen, denen ein Raumfahrer währenddessen ausgesetzt ist, nur unzureichend wieder. Immerhin ist er ständig einer enormen Lärmbelastung durch seine Anzug-eigene Klimaanlage ausgesetzt. Außerdem ist er durch den dicken Raumanzug motorisch stark eingeschränkt, obwohl Raumfahrer während EVAs meist Ingenieursaufgaben übernehmen müssen.





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