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Edwards Air Force Base

Die Edwards Air Force Base ist eine US-amerikanische Luftwaffenbasis nahe Lancaster in Kalifornien, rund 100 km nördlich von Los Angeles. Mit ihren ausgedehnten Pisten auf dem ausgetrocknetem Salzsee Rogers Dry Lake erlangte sie durch die dort ausgeführten Testflüge verschiedener Flugzeugtypen und als Landeplatz des Space Shuttle weltweit Berühmtheit.

Der rund 74 km² große Stützpunkt wird von der United States Air Force (USAF) und der NASA genutzt, die hier ihr Dryden Flight Research Center betreibt. Die USAF arbeitet in ihrem Air Force Flight Test Center (AFFTC) an Entwicklungen und Tests von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen, einschließlich Avionik. Die zweite bedeutende Einrichtung der US-Luftwaffe ist ihre Testpiloten-Schule (Test Pilot School).

Standard-Start- und Landebahn ist eine 4580 Meter lange Betonpiste (04/22), aber der völlig ebene und glatte Boden des umgebenden ausgetrockneten Salzsees erlaubt Landungen auf der gesamten Fläche. Zur Orientierung für die Piloten ist auf dem Seeboden eine Windrose mit 1220 Meter (4000 Fuß) Durchmesser aufgebracht. Zusätzlich sind rund 20 verschiedene Landebahnen markiert, die längste davon misst 11.920 m.

Geschichte

Zunächst als Muroc Army Air Field und später als Muroc Army Air Force Base bezeichnet, wurde sie am 8. Dezember 1949 nach dem Testpiloten Glen Edwards benannt, der als Copilot des Nurflügler-Prototyps Northrop YB-49 am 5. Juni 1948 an diesem Ort tödlich verunglückte.

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