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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Dresden in Deutschland. Es gibt noch weitere Orte und oder Ortsteile mit dem Namen Dresden in verschiedenen Ländern, siehe dazu: Dresden (Begriffsklärung).
| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
![]() Wappenabbildung auf ngw.nl |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Dresden | |
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | |
| Fläche: | 328,30 km² | |
| Einwohner: | 484.669 (30. Juni 2004) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.455 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 113 m ü. NN (Altmarkt) | |
| höchster Punkt: | 383 m ü. NN (Triebenberg) | |
| tiefster Punkt: | 101 m ü. NN (Cossebaude) | |
| Postleitzahlen: | 01001-01462 (alte PLZ: 8012-8060) |
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| Vorwahl: | 0351 | |
| Geografische Lage: | 51° 05' n. Br. 13° 45' ö.L. |
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| Kfz-Kennzeichen: | DD | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 62 000 | |
| UN/LOCODE: | DE DRS | |
| Stadtgliederung: | 10 Ortsämter / 9 Ortschaften | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden |
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| Offizielle Website: | www.dresden.de | |
| E-Mail-Adresse: | stadtverwaltung @dresden.de |
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| Politik | ||
| Oberbürgermeister: | Ingolf Roßberg (FDP, für Initiative OB für Dresden) |
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| Regierende Parteien: | CDU, FDP, DSU, Freie Bürger | |
| Fraktionen im Stadtrat: 70 Mandate |
CDU PDS B.90/Die Grünen SPD FDP (inkl. DSU) Bürgerfraktion (darunter: Bürgerliste Freie Bürger Volkssolidarität) Fraktionslose (Nationales Bündnis) |
Sitze: 21 17 9 8 6 (1) 6 (2 2 2 ) 3 |
| Letzte Stadtratswahl: | 13. Juni 2004 | |
Dresden (abgeleitet aus dem altsorbischen Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner) ist die Landeshauptstadt des heutigen Freistaates Sachsen. Sie befindet sich ca. 50 km westlich der tscheschichen Grenze, im östlichen Teil Sachsens. Ursprünglich Fischerdorf, Kaufmannssiedlung und Markgrafensitz, entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz und wurde später Landeshauptstadt von Sachsen. Dresden ist das politische Zentrum des Freistaates mit Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher anderer Landesbehörden. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden, besitzt eine Technische Universität sowie zahlreiche Fachhochschulen und so genannte "postgraduate schools" und ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ca. 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa.
Im Jahr 2006 feiert die Stadt Dresden, sehr oft auch als Elbflorenz bezeichnet, ihr 800-jähriges Bestehen.
Dresden liegt beiderseits der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge. Unter Anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch "Elbflorenz" genannt. Die höchste Erhebung des Dresdner Stadtgebietes ist der Triebenberg.
Die Stadt ist ihrer Fläche nach hinter Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Großstadt Deutschlands und insgesamt die flächenmäßig achtgrößte Stadt Deutschlands.
Siehe hierzu auch Liste der flächengrößten Städte Deutschlands
Touristisch und wirtschaftlich war Dresden lange mit dem Riesengebirge in Böhmen eng verbunden. siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen
Nahe gelegene größere Städte sind Leipzig, 100 km westlich und Berlin, 170 km nördlich von Dresden. 150 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich befindet sich Breslau (Wrocław) in Polen.
Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Dresden. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
1958 bereits war das Stadtgebiet von Dresden in die fünf Stadtbezirke Mitte, Ost,
West, Süd und Nord eingeteilt worden.
Seit 1991 ist das Stadtgebiet von Dresden in zehn Ortsamtsbereiche eingeteilt. Nach
Eingemeindungen kamen später neun Ortschaften hinzu.
Die Ortsamtsbereiche sind in Ortsteile bzw. Stadtteile unterteilt und haben jeweils ein Ortsamt, etwa ein Rathaus vor Ort, sowie einen Ortsbeirat im Sinne von § 71 der Sächsischen Gemeindeordnung, der zu allen wichtigen Angelegenheiten, die
den Ortsamtsbereich betreffen, zu hören ist. Vorsitzender des Ortsbeirats ist der Oberbürgermeister oder eine von ihm beauftragte
Person. Die Mitglieder der Ortsbeiräte werden vom Stadtrat von Dresden nach einem Parteien- und Listenproporz gewählt, der sich
an den Wahlergebnissen bei der Stadtratswahl in den einzelnen Ortsamtsbereichen orientiert.
Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden. Sie erhielten bei der Eingliederung
den Status einer Ortschaft. Für sie wurden insgesamt fünf Verwaltungsstellen eingerichtet. Die Ortschaft Altfranken wird jedoch
vom Ortsamt Cotta mitverwaltet. Die Ortschaften haben jeweils einen Ortschaftsrat, der im Gegensatz zu den Ortsbeiräten der Ortsamtsbereiche direkt von den Bürgern der Ortschaft
zeitgleich mit dem Stadtrat von Dresden gewählt wird. Jeder Ortschaftsrat wählt für
seine Ortschaft einen Ortsvorsteher.
| Die 10 Ortsamtsbereiche und die 9 Ortschaften mit ihren zugehörigen Orts- und Stadtteilen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Ortsamt / Ortschaft | Einwohner (Hauptwohnsitz) (31.12.2003) |
Fläche in km² |
Dichte in Einw./km² |
Stadtteile / Ortsteile |
| Altstadt | 47.811 | 17,00 | 2.812 | Innere Altstadt, Friedrichstadt, Johannstadt, Pirnaische Vorstadt, Seevorstadt und Wilsdruffer Vorstadt |
| Neustadt | 36.098 | 14,85 | 2.431 | Albertstadt, Äußere Neustadt, Innere Neustadt, Leipziger Vorstadt und Radeberger Vorstadt |
| Pieschen | 43.923 | 16,20 | 2.711 | Pieschen, Trachenberge, Mickten, Kaditz und Trachau |
| Klotzsche | 19.469 | 27,10 | 718 | Klotzsche, Hellerau, Rähnitz und Wilschdorf |
| Loschwitz | 18.428 | 68,84 | 268 | Loschwitz, Weißer Hirsch, Rochwitz, Wachwitz, Niederpoyritz, Hosterwitz, Söbrigen, Oberpoyritz, Bühlau, Pillnitz und die Dresdner Heide |
| Blasewitz | 76.784 | 14,48 | 5.303 | Blasewitz, Striesen, Tolkewitz, Gruna, Dobritz und Seidnitz |
| Leuben | 36.198 | 13,05 | 2.774 | Leuben, Laubegast, Alttolkewitz, Kleinzschachwitz, Zschieren, Meußlitz, Großzschachwitz, Sporbitz und für Teile von Niedersedlitz und Dobritz |
| Prohlis | 54.292 | 21,10 | 2.573 | Großluga, Kleinluga, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick, Strehlen, Torna und Teile von Mockritz |
| Plauen | 47.621 | 15,80 | 3.014 | Plauen, Südvorstadt, Coschütz, Gittersee, Kaitz, Kleinpestitz, Mockritz, Gostritz, Räcknitz und Zschertnitz |
| Cotta | 63.084 | 19,34 | 3.262 | Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch, Cotta, Omsewitz-Burgstädtel, Leutewitz, Gorbitz, Wölfnitz, Löbtau, Naußlitz, Roßthal-Neuimptsch, Dölzschen und die Ortschaft Altfranken |
| Altfranken | 1.093 | 1,28 | 854 | |
| Cossebaude | 5.237 | 8,04 | 651 | Gohlis, Niederwartha, Cossebaude, Neu-Leuteritz |
| Gompitz | 3.047 | 11,72 | 260 | Gompitz, Ockerwitz, Pennrich, Roitzsch, Steinbach, Zöllmen, Unkersdorf |
| Langebrück | 3.713 | 6,95 | 534 | |
| Mobschatz | 1.452 | 8,50 | 171 | |
| Oberwartha | 366 | 2,03 | 180 | |
| Schönborn | 501 | 5,20 | 96 | |
| Schönfeld-Weißig | 12.570 | 41,33 | 304 | Borsberg, Cunnersdorf, Eichbusch, Eschdorf, Gönnsdorf, Helfenberg, Malschendorf, Pappritz, Reitzendorf, Rockau, Rossendorf, Schönfeld, Schullwitz, Weißig und Zaschendorf |
| Weixdorf | 5.966 | 15,49 | 385 | Weixdorf, Marsdorf, Lausa, Friedersdorf und Gomlitz |
Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals urkundlich erwähnt. Im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt vom 13 -15. Februar 1945 durch schwere Luftangriffe stark zerstört. 2002 wird sie durch die so genannte Jahrtausendflut heimgesucht.
Mehr zur Geschichte der Stadt siehe unter der Extrarubrik Geschichte Dresdens.
Die Bevölkerung der Stadt Dresden gehörte anfangs zum Bistum Meißen. In der Stadt gab es mehrere Kirchen, Klöster und Bruderschaften. Ab 1516 war Martin Luther mehrmals in Dresden, doch wurde die Reformation erst 1539 eingeführt. Im gleichen Jahr fand die erste Kirchenvisitation statt. Das Bistum Meißen war in den Wirren der Reformation bereits 1521 aufgehoben worden. Danach war Dresden über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Spätestens ab 1574 vertrat die Stadt ein strenges Luthertum. Als früherer Bischofssitz war Meißen nach Einführung der Reformation Sitz des Konsistoriums (Kirchenverwaltung), doch wurde dieses 1580 nach Dresden verlegt und befindet sich bis heute in der Stadt, allerdings trägt es heute die Bezeichnung "Landeskirchenamt". Die wenigen Versuche auch das reformierte Bekenntnis Fuß fassen zu lassen wurden mehrfach unterdrückt und einige Verfechter von Unionsbestrebungen beider Konfessionen wurden sogar hingerichtet. Erst im 18. Jahrhundert konnte sich eine kleine reformierte Gemeinde bilden, die 1764 eine eigene Kirche erbaute. Vollständig gleichberechtigt mit den Lutheranern wurde diese jedoch erst 1811. Die reformierte Gemeinde gehört heute zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer (Ostfriesland). Die Lutherischen Gemeinden der Stadt gehörten zur Superintendentur Dresden, die wohl bald nach der Reformation errichtet worden war. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk, der später in zwei Kirchenbezirke Dresden Mitte und Dresden Nord geteilt wurde. Somit gehören heute alle Kirchengemeinden der Stadt zu diesen beiden Kirchenbezirken, die zur Region Dresden der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehören. Die Kirchenbezirke umfassen auch Gemeinden außerhalb der Stadt. Innerhalb der Landeskirche gibt es auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.
Ab 1661 gab es in Dresden wieder katholische Gottesdienste, die jedoch anfangs nur in der Kapelle der französischen und österreichischen Gesandten abgehalten werden konnten. Erst 1807 wurde die katholische Gemeinde mit den lutherischen Gemeinden gleichgestellt. Sie gehörte wie alle Katholiken im damaligen Königreich Sachsen zum Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden, das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge der in der Reformationszeit aufgelösten Bistümer war. Aus diesem Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen, seit 1980 Bistum Dresden-Meißen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Dresden wurde innerhalb des Bistums Meißen bereits 1921 Sitz eines Dekanats, zu dem heute auch Pfarrgemeinden außerhalb von Dresden gehören. Katholische Hauptkirche der Stadt und mittlerweile Kathedrale der Diözese Dresden-Meißen ist die Hofkirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Neben den Römisch-Katholischen Kirchen gibt es in Dresden auch eine Russisch-Orthodoxe Kirche.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch noch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten), die Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK), eine Elim-Gemeinde, die zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehört, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Brüdergemeinden), die Evangelisch-methodistische Kirche (Methodisten), Freie Evangelische Gemeinden (FeG), die Heilsarmee, die Herrnhuter Brüdergemeine, die Evangelisch-Mennonitische Freikirche sowie die Siebenten-Tags-Adventisten. Ferner ist auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Apostolische Gemeinschaft e. V., die Christengemeinschaft, die Neuapostolische Kirche und die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas vertreten.
Die buddhistische Gemeinde organisiert sich vorwiegend über öffentliche Vortragsreihen in Zusammenhang mit Reise-Diashows.
Auch die Jüdische Gemeinde hat in Dresden eine lange Tradition, die allerdings durch Verfolgung durch den Faschismus und Zerstörung der Semper-Synagoge 1938 unterbrochen war. Nach dem 2. Weltkrieg fanden ab 1950 wieder Gottesdienste statt. 2001 konnte die Jüdische Gemeinde in Dresden ihre neue Synagoge einweihen. Diese erhielt im Jahr 2001 einen Architekturpreis als bestes neues europäisches Bauwerk.
Seit kurzer Zeit gibt es auch islamische Gemeinden und eine islamische Moschee in Dresden. Etwa 80% der Einwohner gehören keiner Religion organisiert an.
Siehe Dresden (Entwicklung des Stadtgebiets)
An der Spitze der Stadt Dresden gab es seit dem 13. Jahrhundert einen Rat mit einem Bürgermeister. Dieser wurde vom Rat gewählt und wechselte jährlich. Er war ehrenamtlich tätig. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung im Königreich Sachsen im Jahre 1832 gab es neben dem Bürgermeister noch gewählte Stadträte. 1853 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.
Bereits 1874 schied Dresden aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine "exemte Stadt". Heute bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt". Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft Dresden sowie der Kreishauptmannschaft Dresden. Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Landkreis Dresden, aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Dresden.
Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt.
1945, nach dem 2. Weltkrieg, setzte zunächst die sowjetische Stadtkommandantur eine Verwaltung ein. Im September 1946 wurde als Stadtparlament eine Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei späteren Wahlen traten alle Parteien und Organisationen bis 1989 auf einer gemeinsamen Liste auf.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Präsident bzw. eine Präsidentin (ab 1990 Evelyn Müller, CDU). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom Volk gewählt.
siehe auch Liste der Bürgermeister Dresdens
Blasonierung: Gespaltener goldener Schild; vorn ein schwarzer Löwe, hinten zwei schwarze, senkrechte Pfähle.
Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die Pfähle für die Grafschaft Landsberg, welche die Stadt im späten Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Symbole fanden auch Einzug in das Wappen von Sachsen, welche später über die Stadt herrschten. Früher waren die Pfähle blau (vgl. auch das Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie zur Unterscheidung vom Landeswappen derer von Meißen-Landsberg später in schwarz geändert. Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.
Dresden unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
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