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Die bis zu 3.482 m hohen Drakensberge ("Drachenberge") sind das höchste Gebirge aus Basaltgestein Südafrikas.
Die Zulu nennen es wegen der zahlreichen beeindruckende Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhange und Zinnen Quathlamba ("Wand der aufgestellten Speere"). Wegen der klaren Bergluft fernab der Zivilisation, der märchenhaften Atmosphäre, der Wasserfälle, Wildblumen, Vogelwelt und der vielen majestätischen Bergvariationen ist es ein beliebtes Touristenziel.
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Die hohe Bergkette bildet den östlichen Abschluss des südafrikanischen Binnenhochlands und gleichzeitig die natürliche Grenze KwaZulu-Natal und Lesotho. Vom nordöstlichen Mpumalanga bis in die Provinz Ostkap erstreckt sie sich über etwa 1000 km in Nord-Süd-Richtung.
Die "Drachenberge" im Laufe von Jahrmillionen durch Erosion. Durch geologische Verschiebungen kam es zur Vulkanbildung. Das Kwazulu-Natal war vor vielen Millionen Jahren mit Lavaschichten bedeckt, welche beim Erstarren
auf die Sandsteine darunter drückten. Durch den entstehenden Druck wurde das Hochplateau entwässert.
Durch die Wasserströme wurde Geröll an der Innenseite der Randschwellen angelagert und auf der Außenseite große Mengen Basalt
abgetragen. Diese Flusserosion führten zu den nun charakteristischen Steilhängen der Drakensberge).
Der Nordteil beinhaltet das spektakuläre "Amphitheater", eine 8 km lange, fast senkrechte Felswand, die 1000 m hoch ist.
Im Royal Natal Nationalpark gibt es einige Wanderwege. Besonders beeindruckend sind die Wanderung in die Tugela Gorge (Schlucht des Tugela River mit Wasserfällen) und die Wanderung zum Mount-Aux-Sources (3282 m; Höchster Gipfel des Nord-Plateaus).
Dieser Abschnitt ist an Wanderwegen und Hotels gut erschlossen. Herausragend sind hier Berge wie der markante Cathkin Peak (3181 m; von den Zulu Mdedelelo genannt - "Gib ihm Raum"), Monk's Cowl (3234 m; soll dem Matterhorn ähnlich sehen), der Champagne Castle (3377 m) und Thabana Ntlenyana (3482 m; höchster Gipfel der Drakensberge).
In den Höhlen gibt es hier auch zahlreiche Felszeichnungen der San.
Der Südteil ist touristisch weniger erschlossen, eher ein Geheimtip für Wanderungen. Es gibt hier Naturschutzgebiete mit selten gewordenen Tieren.
Hier befindet sich auch der Sani-Pass, mit 2874 m Höhe der höchste Gebirgspass Südafrikas und zugleich die einzige Straßenverbindung von KwaZulu-Natal nach Lesotho. Wegen seines Ausblicks ist er auch für Touristen interessant.


