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Der Film Die Brücke ist ein Antikriegsfilm in Schwarz-Weiß, der
1959 in der BRD gedreht wurde.
| Inhaltsverzeichnis |
Im April 1945 werden sieben Jungen einer Schulklasse zur Wehrmacht eingezogen. Gleich an ihrem ersten Tag sollen sie im Kampf eingesetzt werden. Weil ein Offizier meinte, das sie auf dem Schlachtfeld flüchten und damit die ganze Kompanie in Panik versetzt wird, werden sie zur Verteidigung einer völlig unwichtigen Brücke in ihrem Heimatdorf gegen die anrückende US-Armee eingesetzt. Ihnen wird ein ein Offizier vorgestellt, der dafür sorgen soll, das sie die Brücke verlassen, bevor der Feind angreift, weil die Brücke von Anfang zur Sprengung vorgesehen war. Als er etwas Kaffee holen möchte, wird er für einen Deserteur gehalten und erschossen.
Obwohl sie unter anderem von Dörflern und Wehrmachtssoldaten auf dem Rückzug gewarnt werden, betrachten die Jugendlichen ihren Auftrag als "nationale Verpflichtung", doch schon bald werden sie mit der Realität des Krieges konfrontiert: fünf von ihnen fallen im sinnlosen Kampf um die Brücke, sie können dennoch die anrückenden Panzer zum Rückzug zwingen.
Als später die - nach Meinung der Jungen wichtige - Brücke von Wehrmachtssoldaten gesprengt werden soll, stellt sich einer der Überlebenden diesen entgegen. Auch er wird daraufhin erschossen.
Siehe auch: Die Brücke (Arthur Pohl)
Der Film wurde 1960 viermal mit dem Bundesfilmpreis in Gold ausgezeichnet. Bernhard Wicki erhielt für diesen Film 1989 aus Anlass des 40jährigen Bestehens der Bundesrepublik Deutschlands einen weiteren Spezialpreis des Bundesfilmpreises.
Außerdem erhielt der Film den Golden Globe Award als bester ausländischer Film und eine Nominierung für den Oscar als bester fremdsprachiger Film.
2003 erstellte die Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Filmschaffenden einen Filmkanon für die Arbeit an Schulen und nahm diesen Film in ihre Liste mit auf.


