| Liste Artikel | Liste Kategorien | Zufälliger Artikel | Links auf diese Seite | |||
|
|||||
| Wahlspruch: "Unité, Progrès, Justice" frz., "Einigkeit, Fortschritt, Gerechtigkeit" |
|||||
| Amtssprache | Französisch | ||||
| Hauptstadt | Ouagadougou | ||||
| Staatsform | Republik | ||||
| Staatsoberhaupt | Blaise Compaoré | ||||
| Premierminister | Ernest Paramanga Yonli | ||||
| Fläche | 274.200 km² | ||||
| höchste Erhebung | 749 m | ||||
| Einwohnerzahl | 13.574.820 (Stand Juli 2004) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 46 Einwohner pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | von Frankreich am 5. August 1960 | ||||
| Währung | CFA-Franc | ||||
| Zeitzone | UTC | ||||
| Nationalhymne | Une Seule Nuit | ||||
| Kfz-Kennzeichen | BF | ||||
| Internet-TLD | .bf | ||||
| Vorwahl | + 226 | ||||
![]() |
|||||
Burkina Faso (bis 1984 Obervolta) ist eine Republik in Westafrika, ohne Anschluss an das Meer, in der Sahelzone. Es grenzt an Mali, Benin, Togo, Côte d'Ivoire, Ghana und Niger.
| Inhaltsverzeichnis |
Zum größten Teil Dornsavanne, aber auch ein nicht unbeträchtlicher Anteil Halbwüste. Aus der leicht gewellten, das Relief des Landes beherrschenden Hochebene, ragen zahlreiche Inselberge heraus. Dieses Plateau gehört zur so genannten Oberguineaschwelle. Hier entspringen die drei Quellflüsse der Volta, der Rote, der Weiße und der Schwarze Volta.
Obwohl Burkina Faso verschiedene Metalle besitzt, wird nur Gold in nennenswerten Mengen gefördert. Für die Selbstversorgung der Bevölkerung wird Hirse, Reis, Mais und Hülsenfrüchte angebaut. Dennoch kommt es wegen häufiger Dürren immer wieder zu Hungersnöten. Neben Gold wird Baumwolle exportiert.
Vom 12. Jahrhundert an herrschten die Mossi über das Staatsgebiet von Burkina Faso. 1896 begann die Eroberung durch Frankreich, das daraus 1919 die Kolonie Obervolta bildete. Am 5. August 1960 erreichte es die staatliche Unabhängigkeit. Der Landesname Obervolta wurde am 4. August 1984 in Burkina Faso geändert.
Der Name Burkina Faso ist übrigens zweisprachig. Burkina ist Mòoré und bedeutet etwa: Unbestechlicher, Integrer. Faso entstammt der Sprache Dioula und heißt Vaterland (fà: 'Vater', só: Haus, Dorf'). Burkina Faso bedeutet dementsprechend wörtlich 'das Vaterland der integren Menschen'. Die Bewohner/innen von Burkina Faso nennen sich Burkinabé, das Pluralsuffix "-bé" ist der dritten Hauptsprache des Landes, Fulfuldé (der Sprache der Fulbe, Fulani) entnommen.
Unter den etwa 60 Ethnien des Landes stellen die Mossi mit 40% der Bevölkerung die größte Gruppe. Sie dominieren das zentrale Mossi-Plateau um die Hauptstadt und die Bürokratie. Die Dioula (auch Bobo genannt) dominieren den fruchtbareren Westen des Landes und die zweitgrößte Stadt Bobo-Dioulasso sowie den Handel. Die über die ganze Sahelzone verbreitete Gruppe der Fulani (in Burkina meist Peul genannt), bevölkern mehrheitlich den trockenen Norden und Nordosten des Landes. Alle Regionen, besonders die Städte, sind jedoch deutlich durchmischt. Weitere Ethnien sind: Gourmantche, Gurunsi, Senufo, Lobi. Französisch ist Staatssprache, wird jedoch in ländlichen Regionen nur von einer Minderheit gesprochen.
Etwa 50% der Bevölkerung sind moslemisch, 10% christlich und 40% bekennen sich zu indigenen Glaubensrichtungen (zur Zeit des Kolonialismus auch animistisch genannt).
Die Menschen leiden in erster Linie unter: Malaria, Kindersterblichkeit, AIDS, Analphabetismus, Landflucht, Desertifikation und Korruption. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48 Jahren (2000).
Mehr als 3 Millionen Burkinabes leben außerhalb Burkina Fasos, in erster Linie als Gastarbeiter in Côte d'Ivoire. Im Zuge der dortigen Konflikte seit dem Jahr 2000 wurden diese regelmäßig zum Ziel ethnischer Übergriffe.
Hauptartikel: Administrative Gliederung Burkina Fasos
Burkina Faso besteht aus 45 Provinzen: Balé, Bam, Banwa, Bazega, Bougouriba, Boulgou, Boulkiemde, Comoé, Ganzourgou, Gnagna, Gourma, Houet, Ioba, Kadiogo, Kenedougou, Komondjari, Kompienga, Kossi, Koulpelogo, Kouritenga, Kourweogo, Leraba, Loroum, Mouhoun, Namentenga, Nahouri, Nayala, Noumbiel, Oubritenga, Oudalan, Passore, Poni, Sanguie, Sanmatenga, Seno, Sissili, Soum, Sourou, Tapoa, Tuy, Yagha, Yatenga, Ziro, Zondoma, Zoundweogo

Ägypten | Algerien |
Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina
Faso | Burundi | Côte d'Ivoire | Dschibuti | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Demokratische Republik Kongo | Republik Kongo | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe |
Somalia | Südafrika |
Sudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische
Republik
Andere Gebiete: Ceuta und Melilla |
Kanarische Inseln | Madeira | Mayotte | Réunion | St. Helena | Westsahara


