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Aquarien (lat.: aqua = Wasser) sind die verbreitetste Art von Terrarien. Meist handelt es sich bei ihnen um Quader aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, die mit Wasser befüllt werden. Mithilfe von Fischen, Wasserpflanzen und Bodenmaterialien, meist Kies oder auch Sand, versucht der Aquarianer eine kleine Unterwasserwelt herzustellen und am Leben zu erhalten. Unterschieden werden u.a. Frischwasser-, Altwasser-, Süß- und Salzwasseraquarien, wobei auch die in ersteren gehaltenen Fische ursprünglich mitunter aus Salz- oder Brackwassergebieten stammen und umgewöhnt werden. Zum Beispiel Guppies, die wegen Ihrer einfachen Haltung beliebte Anfängerfische sind.
In großen Zoos gibt es auch begehbare Aquarien, in denen der Besucher durch einen mit Glas
überdachten Gang in einem mit Wasser gefüllten Raum geführt wird.
Das andere Extrem sind die vergleichsweise winzigen Goldfischgläser, die wegen ihrer viel zu geringen Wassermenge im Vergleich zur Menge an Fisch, die sich darin befindet, eine reine Tierquälerei darstellen, da über die sehr geringe Wasseroberfläche der notwendige Luftaustausch kaum stattfindet. Da sie nicht mit Filtern ausgestattet sind, ist ein täglicher Wassertausch notwendig.
Eine besondere Art des Aquariums stellt die sogenannte Ecosphere dar. Sie bildet anders als Aquarien in denen man die Fische füttern und über den Filter übeschüssige Stoffe entfernen muss ein in sich abgeschlossenes Ökosystem.
Die Aquaristik ist ein sehr beliebtes Hobby in allen Altersklassen der meisten Länder. In vielen afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern stellt der Export von Zierfischen einen wichtigen Wirtschaftszweig dar.
Auf Wassertiere spezialisierte Zoos bezeichnen sich ebenfalls als Aquarien (Kölner Aquarium am Zoo, Aquazoo in Düsseldorf, Sea Life Oberhausen, Seewasseraquarium in Wilhelmshaven).
Siehe auch: Zierfisch


