USA. Steve Ballmer, Chef des
Softwarekonzerns Microsoft, und Scott McNealy, Mitgründer von Sun Microsystems beenden eine jahrelange Feindschaft zwischen den beiden
Unternehmen. Der Hauptstreit drehte sich um die von Sun entwickelte Programmiersprache Java. Microsoft legt mit der Zahlung von 1,6
Milliarden US-Dollar alle Rechtsstreitigkeiten mit seinem Konkurrenten bei. Sun erhält
700 Millionen US-Dollar (569 Millionen Euro) zur Beilegung aller kartellrechtlichen Streitigkeiten sowie 900 Millionen Dollar für
die Beilegung von Patentbeschwerden.
Brasilien. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 12 Menschen nach
einer Attacke durch Fledermäuse an Tollwut gestorben. Die Tiere könnten aggressiver geworden sein, da ihr Lebensraum durch intensive Brandrodung bedroht ist.
USA heben Sanktionen gegen russische
Waffenexporte auf. Die USA haben
die vor mehreren Jahren gegen sechs russische Unternehmen und einen russischen Waffenexperten verhängten Sanktionen wegen
|Exports von Waffen und Technologie an Staaten wie Nordkorea, Irak oder Iran aufgehoben.
USA verschärfen die Einreisebedingungen. Künftig sollen von allen Personen, die in die
USA einreisen, Fingerabdrücke genommen und Fotos gemacht werden. Auch Bundesbürger sind von dieser Maßnahme nicht
ausgenommen.
Moskau/Russland. Am Freitag
veröffentlichte das Moskauer Amt für Gesundheitswesen die Statistik der Kälteopfer dieses Winters. 300 Menschen
starben zwischen Oktober und März an
Erfrierungen und Unterkühlung, 900 mussten ins Krankenhaus. 6.000 Personen
wurden Opfer des Glatteises.
Moskau/Russland. Bundeskanzler
Gerhard Schröder trifft den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen. Schröder befindet sich für einem kurzen
Arbeitsbesuch in Moskau, der der Eröffnung des Jahres der deutschen Kultur in Russland gilt.
Samstag 3. April
Madrid/Spanien. Bei einer Razzia der
spanischen Polizei in Leganés, einem Vorort von Madrid kam es während des Einsatzes zu einer Explosion. Ein Polizist und vier
mutmaßliche Terroristen wurden dabei getötet und weitere Menschen verletzt. Die Polizei hatte drei Verdächtige nordafrikanischer
Herkunft festnehmen wollen, die sich in einem Hochhaus verschanzt hatten. Es wird vermutet, dass die Aktion im Zusammenhang mit
den Terroranschlägen auf vier Nahverkehrszüge mit
Rucksackbomben am 11. März 2004 steht.
Washington, D.C./USA.
US-Außenminister Colin Powell hat eingestanden, dass seine angeblichen
Beweise für die Existenz von Massenvernichtungswaffen in Irak falsch waren. Die Angaben
über mobile irakische Chemiewaffenlaboratorien in seiner Rede am 5. Februar
2003 vor dem UN-Sicherheitsrat hätten sich als offensichtlich falsch erwiesen.
Bagdad/Irak. Der Schiiten-Aufstand im Irak eskaliert weiter. US-Kampfhubschrauber
greifen das Bagdader Viertel asch-Schuala an, in dem sich der radikale Schiitenführer Muktada al-Sadr aufhält. Am Sonntag hatten spanische Soldaten in der Pilgerstadt Nadschaf mindestens 20 Demonstranten getötet.
Madrid/Spanien. Unter den Toten der
blutigen Razzia vom 3. April 2004, bei der fünf dringend Tatverdächtige getötet
wurden, nachdem sie sich selber in die Luft gesprengt haben, befand sich auch der mutmaßliche Logistikchef der Madrider Zuganschläge, Jamal Ahmidan. Schon am Sonntag wurde der mutmaßliche Haupttäter Serhane Ben Abdelmajid unter den Toten identifiziert.
Stockholm/Schweden. MicrosoftgründerBill Gates soll laut
dem schwedischen Wirtschaftsmagazin "Veckans Affärer" nur noch der zweitreichste Mensch der Welt sein. Der Gründer von IKEA, Ingvar Kamprad, sei nun mit 43,5
Mrd. Euro der reichste. Sowohl Kamprad als auch IKEA dementierten diese Meldung jedoch. Außerdem gehört IKEA einer
niederländischen Stiftung.
Dienstag 6. April
Hamburg/Deutschland. Der am
19. Februar 2003 vom Hamburger
Oberlandesgericht zu 15 Jahren Haft verurteilte Mounir
al-Motassadeq kommt unter Auflagen auf freien Fuß. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil wegen mangelhafter Beweiswürdigung aufgehoben und verwies es zur
Revisionsverhandlung nach Hamburg zurück. Dort setzen die Richter den Haftbefehl nach dreitägigen Beratungen
vorläufig außer Vollzug. Der 30-jährige Marokkaner saß seit November 2001 in Untersuchungshaft.
Mittwoch 7. April
Yaren/Nauru. Der Sprecher des Parlaments, Ludiwg Scotty, tritt zurück, was zu
einem sechswöchigen "Deadlock" des Parlaments führt.
Sofia, Bulgarien. Bei einem Giftgasanschlag in Sofia sind mindestens 49 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Ein
51-jähriger Mann sei im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Zentrale der
Verkehrspolizei festgenommen worden. Der Mann habe nach eigenen Angaben einen mit einem Kampfstoff gefüllten Kugelschreiber bei sich gehabt. Dieser sei aus Versehen aus seiner Jackentasche gefallen
und zerbrochen. Dabei handelt es sich laut Experten um den Kampfstoff Chlorpikrin.
Irak. Im Irak wurden weitere sechs Ausländer als Geiseln verschleppt. Es handelte sich
um vier Italiener und zwei US-Amerikaner. Eine kurzzeitig andauernde Waffenruhe in Falludscha wurde wieder beendet, der Aufstand der Schiiten ging
auch an diesem Tag weiter.
Samstag 10. April
Irak. Im Irak werden nun auch zwei Deutsche vermisst. Die beiden sind Mitarbeiter der
GSG 9 und waren bei der Bewachung der Deutschen Botschaft eingesetzt. Unbestätigten
Nachrichten zufolge soll ein Augenzeuge gesehen haben, wie das Fahrzeug der beiden von einer Rakete getroffen wurde und
explodiert ist. Von offizieller Regierungsseite liegt noch keine Stellungnahme vor.
Süd-Sibirien/Russland.
Grubenunglück im Kohlebergwerk Taidschina durch eine heftige Methan-Gasexplosion. 40
Menschen verloren dabei ihr Leben. Nach weiteren 12 Vermissten wird noch gesucht. An der Rettungsaktion sind ca. 150 Helfer
beteiligt.
Tschetschenien. Im Südosten Tschetscheniens sind neun Leichen mit
Schusswunden gefunden worden. Wie die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti unter Berufung auf einen Vertreter des tschetschenischen
Innenministeriums meldete, wurden die Leichen in einem Kanalbett des Dorfes Serdschen-Jurt entdeckt.
Sonntag 11. April
Falludscha/Irak. In Falludscha sind
sieben Chinesen entführt worden; die 18 bis 49 Jahre alten Männer waren mit dem Auto aus
Jordanien in den Irak eingereist. Drei amerikanische Soldaten wurden bei Kämpfen
um Falludscha getötet.
Irak. Die beiden vermissten GSG 9-Mitarbeiter
sind tot, behauptet ein britischer Reporter im "Sunday Telegraph". Auch das Auswärtige Amt ist der Ansicht, dass die Personen
"mit hoher Wahrscheinlichkeit" tot sind.
Las Vegas/USA. In der heutigen Nacht
verlor Wladimir Klitschko den Boxkampf gegen seinen
Kontrahenten Lamon Brewster
durch technisches K.o. am Ende der fünften Runde.
Montag 12. April
Bagdad/Irak. Zwölf der ausländischen Geiseln
sollen angeblich wieder auf freiem Fuß sein.
Madrid/Spanien. Laut Spiegel
Online[1] fordern mehr als 70% der spanischen
Bevölkerung ihren Premier-Minister Zapatero auf, die spanischen Truppen unverzüglich aus dem Irak abzuziehen.
Tel Aviv/Israel. Der israelische
Geheimdienst hat nach Medienberichten einen palästinensischen Anschlag verhindert, bei dem Verletzte mit dem Aids-Virus infiziert
werden sollten.
Los Angeles/USA. Angeblich soll der
Blutzuckerspiegel Wladimir Klitschkos zum Zeitpunkt seiner
Niederlage gegen Lamon
Brewster um bis das Vierfache erhöht gewesen sein. Klitschko reagiert empört auf Dopingverdachte; die vollständige Analyse
des Blutes wird noch erwartet.
Mittwoch 14. April
Bagdad/Irak. Der Fernsehsender al-Dschasira berichtet, dass eine italienische Geisel von ihren Entführern getötet
worden ist.
Berlin/Deutschland. Eine
Sprecherin der Organisatoren teilte mit, dass die Love Parade im Jahr 2004
zumindest in Berlin nicht stattfinden wird.
Moskau/Russland. Russland fliegt 553
russische Staatsbürger aus dem Irak aus. Auf Grund der Entführungswelle werden auch
Angehörige aus den ehemaligen Sowjetrepubliken außer Landes gebracht.
Skopje/Mazedonien. In Mazedonien
begannen heute die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen. Vier Kandidaten standen zur Auswahl, einen eindeutigen Favoriten gab es
nicht.
Donnerstag 15. April
Hamburg/Deutschland. Es wird
berichtet, dass der Fernsehsender al-Arabija ein von Osama bin Laden besprochenes
Tonband veröffentlicht haben soll. Inhalt ist eine Art Waffenstillstands-Angebot an die europäischen Staaten. Die Deutsche Bundesregierung hat Bin Ladens "Angebot" abgelehnt. Man wolle nicht mit Terroristen Verhandlungen
führen.
München. Max Strauß
bekennt sich in seinem Prozess wegen Schädigung von Aktionären in Millionenhöhe für schuldig. Er begründet das mit einer
fortschreitenden Erkrankung seinerseits. Im Anschluss wurde er zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro verurteilt.
Washington, D.C./USA. Das
US-Außenministerium hat alle US-Bürger eindringlich aufgefordert, Saudi-Arabien umgehend zu verlassen. Man fürchtet in dem Land Entführungen und Terroranschläge.
Jakarta/Indonesien. In der
indonesischen Hauptstadt Jakarta soll das mit 558 Metern höchste Gebäude der Welt entstehen. Der Jakarta Tower solle ein
Symbol des Stolzes werden und umgerechnet 266 Millionen Euro kosten.
Stuttgart/Deutschland. In
Stuttgart demonstrieren tausende von Genfood-Gegnern und Landwirten. Mehr als 300 Traktoren blockieren die Straßen um den
Baden-Württembergischen Landtag.
Dienstag 20. April
London/Großbritannien. Der britische Premierminister Tony Blair hat einen Volksentscheid über eine neue EU-Verfassung angekündigt. Die Entscheidung für ein Referendum ist eine Kehrtwende der Regierung. Blair hatte
in den vergangenen Monaten wiederholt gesagt, ein Volksentscheid zu diesem Thema stehe nicht zur Debatte.
Thailand. Nach den Abzugsplänen von Spanien und Honduras erwägt auch Thailand, seine Soldaten aus dem
Irak abzuziehen. Die Truppen sollen gehen, sollte sich die Gewalt dort ausweiten.
Honduras. Nach Spanien wird nun
auch Honduras seine Truppen aus dem Irak abziehen. Die rund 370 Soldaten des Landes würden
schnellstmöglich nach Hause zurückkehren, teilte Staatspräsident Maduro in einer Ansprache mit.
Indien. Beim Auftakt zu den Wahlen des indischen Unterhauses in der größten Demokratie der Welt kommt es zu Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften
und kaschmirischen und maoistischen
Rebellen mit mehreren Toten. Als Favorit gilt der amtierende Ministerpräsident Atal Behari Vajpayee, während der traditionsreichen Kongresspartei eine historische Niederlage droht.
Washington, D.C./USA.
US-Präsident George W. Bush rügt den neuen spanischen
Ministerpräsidenten Zapatero in ungewöhnlich scharfem Ton wegen dessen Plan, die
spanischen Truppen baldmöglichst aus dem Irak abzuziehen.
Frankreich. Die Republik Frankreich hat einen Imam ausgewiesen, der den Koran als Rechtfertigung für Gewalt gegen Frauen nannte.
Riad/Saudi-Arabien. Bei einem
Bombenanschlag auf das Hauptquartier der Sicherheitskräfte in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sind mehrere Menschen getötet
und verletzt worden. Eine Autobombe explodierte vor dem siebenstöckigen Gebäude im Stadtteil El Waschm.
Dominikanische Republik. Nach Spanien und Honduras hat auch die
Dominikanische Republik den umgehenden Rückzug ihrer Truppen aus dem Irak angekündigt. 302 dominikanischen Soldaten würden in der
nächsten oder übernächsten Woche wieder zurückkehren.
Warschau/Polen. Auch Polen denkt über
den Rückzug seiner Truppen aus dem Irak nach, wie Ministerpräsident Leszek Miller am Abend sagte.
Basra/Irak. Bei mehreren Bombenanschlägen sind
in der südirakischen Stadt mindestens 55 Menschen getötet und 200 verletzt worden. Unter den Opfern sollen sich auch mehrere
Schulkinder befinden.
Ryongchon/Nordkorea. Zwei mit
Treibstoff beladene Züge sind nach ersten Angaben im Bahnhof von Ryongchon 50 km südlich der Grenze zu China zusammengestoßen. Die Zahl der Toten wird derzeit vom Roten Kreuz auf ca. 54 geschätzt. Die Zahl der
Verletzten liegt nach ersten Berichten bei ca. 1250. Es wird erwartet das die Zahl der Toten wohl mindestens noch auf 150
ansteigen wird. Alle bisherigen Informationen stammen aus Südkorea, da
Nordkorea noch keine Angaben gemacht und die Telefonkabel ins Ausland gekappt hat.
Freitag 23. April
Yaren/Nauru. Beim internationalen Flughafen
kommt es zu heftigen Protesten gegen die Regierungspolitik in Bezug auf die afghanische Asylanten im australischen
Internierungslager und die Einreise der Flotilla of Hope sowie
gegen den "Deadlock" des Parlaments. Den Parlamentariern
David Adeang, Baron Waqa,
Kieren Keke und Fabian Ribauw drohen wegen der Teilnahme bis zu 14 Jahren Haft.
Darfur/Sudan. In dem bürgerkriegsgeplagten
Land verdichten sich nun Hinweise, dass ein Genozid, ähnlich dem von Ruanda vor 10 Jahren, droht. Der deutsche Innenminister a. D. Gerhart Baum spricht von der weltweit größten humanitären Katastrophe derzeit. Eine Million
Menschen sind auf der Flucht.
Stuttgart/Bundesrepublik Deutschland. Der Aufsichtsrat des Automobilkonzerns DaimlerChrysler hat beschlossen, dass sich das Unternehmen nicht an der
geplanten Kapitalerhöhung bei Mitsubishi Motors beteiligen will. Der
Finanzvorstand Manfred Gentz hat auf einer Telefonkonferenz mitgeteilt, dass im Moment noch kein Käufer für das Aktienpaket
gesucht wird.
Ryongchon/Nordkorea. Einen
Tag nach dem schweren Zugunglück in
Ryongchon hat Nordkorea das Rote Kreuz um Hilfe gebeten und Berichte über
die Katastrophe damit erstmals bestätigt. Medienberichten zufolge wurden bereits 150 Tote geborgen.
Karlsruhe/Bundesrepublik Deutschland. Der PforzheimerAmokläufer ist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Karlsruhe bescheinigte dem 24-jährigen zudem eine besondere Schwere der Schuld. Damit ist
eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.
Berlin/Bundesrepublik Deutschland. Gegen 9.40 Uhr explodiert im Stadtteil Spandau ein Gaslager, das sechs Millionen Kubikmeter Erdgas
enthielt - den Jahresbedarf der Stadt. Eine 30 Meter hohe Stichflamme schoss in den Himmel. Bis zum Nachmittag strömte immer noch
Gas aus. Die Polizei hatte das Gebiet um das Lager sowie den Luftraum darüber aufgrund der Explosionsgefahr weiträumig
abgesperrt. Der Tank durche in 800m Tiefe angelegt um im Kalten Krieg Berlin unabhängig von Russischen Gaslieferungen zu machen.
Wegen des Sauerstoffmangels in der Tiefe kann der Tank nicht explodieren, sondern nur die oberirdischen Anschlüsse.
Samstag 24. April
Estée Lauder, die Gründerin von der gleichnamigen Parfümfirma, ist
an Herz-Lungen-Versagen in New York gestorben.
Nikosia/Zypern. Die Wiedervereinigung
der geteilten Mittelmeerinsel ist nach getrennten Volksabstimmungen im griechischen und im türkischen Teil gescheitert. Knapp 76
Prozent der griechischen Bevölkerung lehnten den Friedensplan der Vereinten Nationen (UN) ab. Die türkische Bevölkerung stimmte hingegen mit 65 Prozent der Stimmen für den
UN-Plan. Dies bedeutet, dass nur der griechische Teil Zyperns am 1.
Mai in die Europäische Union (EU) aufgenommen wird, weil
ein wiedervereinigtes Zypern nur bei Zustimmung auf beiden Seiten der Demarkationslinie entstanden wäre. Das Ergebnis der
Abstimmung wurde besonders bei Vertretern der EU scharf kritisiert und bedauert.
Ryongchon/Nordkorea - Nach
offiziellen Angaben der nordkoreanischen Behörden, die heute veröffentlicht wurden, kamen bei dem Zugunglück am 22. April 154 Menschen ums Leben. Etwa 1.300 wurden verletzt,
viele von ihnen schwer.
Bagdad/Irak. Bei Anschlägen in Iskandarija
und Bagdad starben mindestens 22 Menschen, fast ausschließlich Iraker.
Los Angeles/USA. Vitali Klitschko besiegt in einem harten Boxkampf um die Weltmeisterschaft
der WBC
(World Boxing
Corporation) den Südafrikaner Corrie Sanders. Der Titel war nach
dem Rücktritt des Weltmeisters Lennox Lewis im Sommer 2003 vakant.
Sonntag 25. April
Jakarta/Indonesien. In der
Hauptstadt Ambon der zu Indonesien gehörenden Molukken-Inseln kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen. Mindestens zehn Menschen wurden getötet, über 50
verletzt.