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Die AS-204 wurde nach dem ersten (und auch einzigen) Unfall mit Todesfolge des Apollo-Programms in Apollo 1 umbenannt (siehe dazu auch: Apollo 4).
Die drei Astronauten Edward H. White, Virgil I. Grissom und Roger B. Chaffee (Auf der Abbildung: sitzend, von links nach rechts in oben genannter Reihenfolge) hatten am 27. Januar 1967 die Kapsel für eine Routineübung bestiegen.
Nach etwa 5 Stunden bemerkte einer der Astronauten, vermutlich war es Chaffee, dass es nach Feuer roch. Sekunden später stand die Kapsel in Flammen. Keiner der Männer konnte entkommen, da erst der Überdruck in der Kapsel gesenkt werden musste, um die nach innen zu öffnende Luke nutzen zu können. 90 Sekunden benötigte die Prozedur unter normalen Bedingungen. Durch das Feuer verzog sich die Luke jedoch derart stark, dass sie auf Anhieb nicht zu öffnen war. Die Rettungsmannschaft benötigte rund 50 Minuten um sie aufzubringen.
Als wahrscheinlichste Ursache für die Katastrophe wurde ein Kurzschluss in einem der Kabel identifiziert, welcher in der Atmosphäre aus reinem Sauerstoff die Velcro-Klettbänder explosionsartig in Brand setzte. Unter normalen Luftverhältnissen war das Material nicht brennbar.
Infolge dieses Unfalls wurde die Konstruktion der Kapsel vollständig überarbeitet, wodurch sich das gesamte Programm um 18 Monate verzögerte. Einige der Änderungen waren:
Die Saturn-1B-Rakete blieb beim Brand unbeschädigt und wurde ein Jahr später für den Start von Apollo 5 verwendet.

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