Hauptseite Lesezeichen
Liste Artikel | Liste Kategorien | Zufälliger Artikel | Links auf diese Seite

Amtlicher Gemeindeschlüssel

Der Amtliche Gemeindeschlüssel (AGS), früher auch Amtliche Gemeindekennzahl oder Gemeindekennziffer, ist eine Ziffernfolge zur Identifizierung politisch selbstständiger Gemeinden oder gemeindefreier Gebiete.

Andere Nomenklaturen zur Abgrenzung von Gebieten sind z.B. die Postleitzahl oder der NUTS-Code. Im Marketing werden auch Nielsen-Gebiete verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Deutschland

Sie dient statistischen Zwecken und wird in Deutschland vom Statistischen Bundesamt bzw. von den Statistischen Ämtern der einzelnen Bundesländer vergeben.

Der Gemeindeschlüssel ist z.B. beim Wohnungswechsel auf der Abmeldung bzw. Anmeldung anzugeben. Sie wird jedoch i.d.R. vom jeweiligen Einwohnermeldeamt im Rathaus eingetragen.

Aufbau

Der Gemeindeschlüssel besteht aus insgesamt 8 Ziffern, die sich wie folgt zusammen setzen:

Die ersten beiden Ziffern bezeichnen das Bundesland, die 3. Ziffer bezeichnet den Regierungsbezirk (bei Ländern ohne Regierungsbezirke steht hier eine 0), die 4. und 5. Ziffer bezeichnen den Stadtkreis (kreisfreie Stadt) bzw. den Landkreis (Kreis) und die 6., 7. und 8. Ziffer bezeichnen die Gemeinde oder ein gemeindefreies Gebiet.

Beispiele:

08 1 11 000 = Stuttgart

15 3 52 002 = Aschersleben

Bundesländer

Weblinks


Österreich

Aufbau

Der Gemeindeschlüssel besteht aus insgesamt 5 Ziffern, die sich wie folgt zusammen setzen:

Die erste Ziffer bezeichnet das Bundesland, die 2. und 3. Ziffer bezeichnen den Bezirk und die 4. und 5. Ziffer bezeichnen die Gemeinde.

Beispiele:

3 25 21 = Rappottenstein

9 07 01 = Wien - Neubau

Bundesländer

Weblinks

Schweiz

Aufbau

Die Code-Nr. des Bundesamtes für Statistik (BFS-Nr.) besteht aus einer Zahl von ein bis vier Ziffern, die nach der offiziellen Reihenfolge der Kantone, Bezirke und Gemeinden fortlaufend vergeben wurden. Eine Verschlüsselung der übergeordneten Verwaltungsebenen findet nicht statt.

Einzelheiten siehe unter: Gemeindenummer

Kantone





This site support the Wikimedia Foundation. This Article originally from Wikipedia. All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License Page HistoryOriginal ArticleWikipedia