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| Amtssprachen | Arabisch, seit 2001 auch Tamazight | ||
| Hauptstadt | Algier | ||
| Staatsform | Präsidialrepublik | ||
| Präsident | Abd al-Asis Bouteflika | ||
| Staatsreligion | Islam | ||
| Fläche | 2.381.741 km² | ||
| Einwohnerzahl | 32.129.324 (Juli 2004) | ||
| Bevölkerungsdichte | 13,5 Einwohner pro km² | ||
| Währung | Algerischer Dinar | ||
| Zeitzone | UTC+1 | ||
| Kfz-Kennzeichen | DZ | ||
| Internet-TLD | .dz | ||
| Vorwahl | +213 | ||
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Algerien (arabisch: الجزائر al-Ğazā’ir ) ist ein Staat im Nordwesten Afrikas.
Das Land grenzt an das Mittelmeer, Marokko, Mauretanien, Mali, Niger, Libyen und Tunesien. Algerien ist neben dem Sudan und der Demokratischen Republik Kongo einer der größten Staaten Afrikas.
| Inhaltsverzeichnis |
Hauptartikel: Geschichte Algeriens
Algerien ist nach der Republik Sudan das zweitgrößte Land Afrikas und erstreckt sich von der 1.100 km langen Mittelmeer-Küste bis in die Sahara. Nordalgerien umfasst das hinter dem Küstensaum ansteigende Gebirgsland des Tellatlas (2.308 m), dem inneren Hochland der Schotts, dem Hauptteil des Saharaatlas (2.328 m). Südalgerien (80 % der Staatsfläche) wird eingenommen von Sanddünen (Großer Erg), den Plateaus der Hammada, schluchtenreichen Stufenlandschaften (Tassili n'Ajjer) und dem Gebirgsmassiv Ahaggar (2.918 m) in der zentralen Sahara. Der Norden hat Mittelmeerklima, das Atlasgebiet kontinentales Hochlandklima, der Süden Wüstenklima. Es gibt nur wenige ganzjährig fließende Flüsse. An der Nordseite des Tellatlas wachsen mediterrane Sträucher (Macchie), Aleppokiefern, Korkeichen und Steineiche.
Allgemeine Umgangssprache ist das Algerisch-Arabische. Daneben spielt das Französische noch eine wichtige Rolle. Schriftsprache ist entweder Französisch oder Hocharabisch, wobei es eine Initiative der Regierung zum Gebrauch des Hocharabischen gibt. Daneben spricht ein großer Teil der Bevölkerung Berbersprachen, vor allem im Süden des Landes, der fast nur von Tuareg bewohnt ist.
Landwirtschaft ist der wichtigste Erwerbszweig, wird jedoch allmählich vom produzierenden Gewerbe überholt. Intensive agrarische Nutzung ist nur in den Küsten- und Talebenen der Tellregion möglich. Angebaut werden vor allem Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hülsenfrüchte; in Treibhäusern Frühgemüse für den Export. Im Nahrungsmittelsektor werden weniger als 40 % des Bedarfs durch Eigenproduktion gedeckt.
Algerien ist Mitglied der OPEC. Basis für die Entwicklung waren Erdöl (drittgrößtes Vorkommen Afrikas) und Erdgas in der Sahara. Weitere Rohstoffe sind meist noch nicht erschlossen. Erdöl- und Erdgasverarbeitung machen mehr als 90 % der Exporterlöse aus. Die Öleinnahmen sind teils in Prestigeobjekte investiert worden und teils der Oberschicht zugeflossen. Mit dem Rückgang der Öleinnahmen kam es zu einer Krise, da die Exporterlöse für die Rückzahlung von Auslandsschulden eingesetzt werden mussten.
Liberalisierung schließt die Gefahr politischer Rückschläge ein. Das Verkehrsnetz ist auf Nordalgerien konzentriert. Die Straßen gehen südlich des Atlas meist in Wüstenpisten über. Der Tourismus ist, verglichen mit dem der Nachbarländer, noch wenig entwickelt.
Wirtschaftliche Daten (geschätzte Werte für 2003):
Die algerische Literatur wird stark von französischen Autoren geprägt (z. B. Albert Camus). Seit der Unabhängigkeit (1962) betont die Regierung das arabische Kulturerbe.
Bislang konnten vier algerische Sportler bei Olympischen Spielen eine Goldmedaille erreichen:
| Name | von | bis | Anmerkung |
| Mohammed Ahmed Ben Bella | 20. Sept. 1963 | 19. Juni 1965 | gleichzeitig Premierminister |
| Houari Boumedienne | 19. Juni 1965 | 27. Dez. 1978 | bis 09. März 1978 gleichzeitig Premierminister |
| Rabah Bitat | 27. Dez. 1978 | 08. Feb. 1979 | Übergangspräsident |
| Bendjedid Chadli | 08. Feb. 1979 | 11. Jan. 1992 | |
| Mohammed Boudiaff | 14. Jan. 1992 | 29. Juni 1992 | |
| Ali Kafi | 02. Juli 1992 | 31. Jan. 1994 | |
| Liamine Zeroual | 31. Jan. 1994 | 27. Apr. 1999 | |
| Abdelaziz Bouteflika | 27. Apr. 1999 |
Siehe auch: Tamanrasset, Raï
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